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02.07.2015 08:59 Alter: 1 year

Deutsche Sportjugend fördert Partizipationsmöglichkeiten engagierter Freiwilligendienstleistender

Rubrik: Sportjugend, FSJ im Sport SportjugendFSJ im Sport

Jedes Jahr verpflichten sich etwa 2000 junge Menschen freiwillig dazu, zwölf Monate lang die Kinder- und Jugendarbeit in Sportvereinen und Schulen/KiTas zu unterstützen und dabei die Verbandsarbeit zu begleiten. Auf Einladung der Deutschen Sportjugend nahmen 35 engagierte GruppensprecherInnen vom 19. bis zum 21. Juni 2015 an einem BarCamp-Wochenende in Hannover teil. Mit Tineke Hädrich und Lea Schulz waren auch zwei Vertreterinnen aus dem aktuellen SprecherInnen-Team der sjsh mit dabei.




Eingesetzt sind die Freiwilligen in Einsatzstellen aus ganz Deutschland, sodass die FSJ’lerInnen und BFD’lerInnen fast aller Bundesländer auf der Veranstaltung durch ihre VertreterInnen präsent waren. Dementsprechend aktiv wurde sich über die konkreten Abläufe der Freiwilligendienste in den jeweiligen Bundesländern ausgetauscht. Trotz der Überraschung über die Parallelen, aber auch die zum Teil immensen strukturellen Unterschiede, waren sich alle TeilnehmerInnen einig: Sie würden sich auf jeden Fall wieder für einen Freiwilligendienst im Sport entscheiden und freuen sich nun einen direkten Anteil an der Weiterentwicklung dieses sehr vielschichtigen Bildungs- und Orientierungsangebotes leisten zu können.


Durch die extrem partizipative und offene Methode eines Bar-Camps erhielten die SprecherInnen ausgiebig die Möglichkeit, ihre Vorstellungen und Ideen zu kommunizieren und mit ihren SprecherInnen-Kollegen zu diskutieren. Denn bei dieser Form des Austausches schlagen die TeilnehmerInnen ihre inhaltlichen Schwerpunkte selbst vor und übernehmen neben der Dokumentation auch wesentliche Teile der Organisation und Moderation. Die Themen, an denen die Freiwilligen gearbeitet haben, liegen ihnen dementsprechend sehr am Herzen.                                                                                                


Ausführlich wurden die verschiedenen Formen der Sprechersystems behandelt, wobei das hohe Maß an Mitgestaltungsmöglichkeiten, wie es bisher nur in Schleswig-Holstein existiert, des Öfteren als positives Beispiel herangezogen wurde. Auch die mittlerweile professionellen Strukturen und die optimale pädagogische Begleitung durch die Sportjugend Schleswig-Holstein fanden viele bewundernde Blicke. Wir würden uns sehr wünschen, dass das Sprechersystem auch in den anderen Bundesländern mehr ausgebaut wird.


Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Anerkennungskultur: Die AnleiterInnen und MentorInnen in den Einsatzstellen sollen besser geschult werden und den ehrenamtlichen Einsatz der Freiwilligen stärker würdigen. „Der Aufbau eines Systems von „Freiwilligenbotschaftern“ würde zudem ermöglichen, den Bekanntheitsgrad von Freiwilligendiensten im Sport zu erhöhen und Vorurteile abzubauen“, ließ Jaana Eichhorn, dsj-Bundestutorin für die Freiwilligendienste im Sport und Initiatorin des Partizipationstreffens, verlauten.


Insgesamt erlebten alle Teilnehmer ein spannendes, extrem kommunikatives und letztendlich auch produktives Wochenende aus dem sicher nicht nur die Deutsche Sportjugend viel mitnehmen kann.


 


Lea Schulz (Heider SV) und Tineke Hädrich (Kieler Turnerbund Brunswik), FWD-SprecherInnen des Jahrgangs 2014-2015



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