Suche |  Sitemap |  Impressum |  Kontakt 


Allgemeine Informationen zum BFD im Sport

Ziele des BFD

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Sport ist eine Möglichkeit für Frauen und Männer jeden Alters, sich aktiv im Sport zu engagieren.

Die Ziele des BFD liegen darin, die Bereitschaft junger und älterer Menschen für ein freiwilliges gesellschaftliches Engagement und die Übernahme von Verantwortung zu fördern.

Zentralstelle, Träger und Einsatzstelle verfolgen mit dem Freiwilligendienst gemeinsam das Ziel, soziale Kompetenz, Persönlichkeitsbildung sowie die Bildungs- und Beschäftigungs-fähigkeit der Freiwilligen zu unterstützen; der Bundesfreiwilligendienst fördert somit das lebenslange Lernen. Jungen Freiwilligen bietet er die Chance des Kompetenzerwerbs und erhöht die Chancen des Einstiegs in ein geregeltes Berufsleben, ältere Freiwillige werden ermutigt, ihre bereits vorhandenen Kompetenzen sowie ihre Lebens- und Berufserfahrung einzubringen und weiter zu vermitteln. Die Zentralstellen oder die von ihnen beauftragten Träger, so z.B. die Sportjugend Schleswig-Holstein (sjsh), sorgen für die Durchführung von Bildungsseminaren, welche die Persönlichkeitsentwicklung, soziale, interkulturelle und politische Bildung, berufliche Orientierung sowie das Lernen von Beteiligung und Mitbestimmung ermöglichen und unterstützen.

Historie bzw. Gesetzeslage und politische Entwicklung

Der Bundestag hat am 24. März 2011 beschlossen, mit Wirkung zum 1. Juli einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) einzuführen, zu dessen Einsatzbereichen explizit auch der Sport zählt. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen bieten die Möglichkeit, alle dsj-Mitgliedsorganisationen als Träger und/oder Einsatzstellen mit einzubeziehen und damit die Personal- und Vereinsentwicklung auf verschiedenen Ebenen zu fördern. Der BFD schließt an den Zivildienst an, tritt neben die bestehenden Jugendfreiwilligendienste und eröffnet zudem die Möglichkeit, Ansätze des Generationsübergreifenden Freiwilligendienstes im Sport weiterzuführen.

Die Deutsche Sportjugend (dsj) hat die Federführung für die Umsetzung des Bundesfreiwilligendienstes im Sport übernommen. Den Rahmen für die Ausgestaltung des BFD bietet das Bundesfreiwilligendienstgesetz.

Träger und Zentralstelle

Die Umsetzung des Bundesfreiwilligendienstes im Sport in Schleswig-Holstein erfolgt durch die Zentralstelle (dsj), den Träger (Sportjugend Schleswig-Holstein) und die Einsatzstellen. Die Deutsche Sportjugend bekommt vom Bund jährlich ein Kontingent an BFD-Plätzen zugewiesen, welches sie unter ihren Trägern aufteilt. Die Sportjugend Schleswig-Holstein (sjsh) ist seit Mitte 2011 als Trägerorganisation anerkannt und hat somit für ihre Mitgliedsvereine die Möglichkeit eröffnet, sich als Einsatzstelle für die Ableistung des BFD der sjsh anzuschließen.

Nähere Informationen über die sjsh können Sportvereine und -verbände dem Freiwilligendienste-Infomaterial entnehmen, welches bei der Sportjugend Schleswig-Holstein abgerufen werden kann. Zudem besteht die Möglichkeit des Downloads.

Einsatzstellen

Als Einsatzstellen im Sport kommen Vereine, Verbände und Sporteinrichtungen in Frage, die regelmäßig Spiel-, Sport- und Freizeitangebote organisieren und sonstige Betreuungsdienste im Sportbereich anbieten. Die sjsh unterstützt als Träger die Anerkennung durch den Bund (siehe auch: Vereine/Verbände und Einsatzstellen/Freie Plätze).

Zeitraum, Dauer und Altersbegrenzung

Der Bundesfreiwilligendienst im Sport steht Männern und Frauen jeden Alters nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht offen. In der Regel beläuft sich der BFD auf 12 Monate, es sind jedoch auch flexiblere Dienstzeiten zwischen 6 und 18 Monaten (in Ausnahmefällen bis zu 24 Monaten) möglich. Die Freiwilligendienste FSJ und BFD werden bei der Berechnung der maximalen Beschäftigungsdauer aufeinander angerechnet.

Während für junge Leute unter 27 eine Vollzeittätigkeit (38,5 Std./ Woche) verpflichtend ist, können Menschen ab 27 Jahren den BFD auch mit reduzierter Stundenzahl (mind. jedoch 20,5 Std./ Woche) leisten.

Der BFD im Sport beginnt in Schleswig-Holstein bei einer Dauer von 12 Monaten zum 1. Juli, 1. August oder 1. September eines jeden Jahres. Bei kürzerer bzw. längerer Beschäftigung kann der Beginn - mit Blick auf die vorgeschriebenen Seminarangebote und nach Absprache mit der sjsh - flexibel zum jeweiligen Monatsanfang gewählt werden.


   Seite drucken     
  
Jetzt bookmarken: facebook.com  twitter.com  xing.de