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Kompaktqualifizierung für Sportvereine: „Aktiv im Kinderschutz/Prävention sexualisierter Gewalt“

Die Kompaktqualifizierung wird mit einem Umfang von circa sechs Stunden angeboten. Nach einer gemeinsamen Eröffnung der Veranstaltung mit allen Teilnehmenden eines Sportvereins arbeiten der Vereinsvorstand, die Gruppen der Trainer-, Übungsleiter- und JugendleiterInnen sowie die Kinder und Jugendlichen des Vereins in getrennten Gruppen zusammen mit FachreferentInnen an dem Thema.

Die Vorstandsmitglieder

Die Vorstandsmitglieder erarbeiten nach einer Einführung in die Problematik ein Konzept, um den Schutz vor „Sexualisierter Gewalt“ im Verein zu verbessern.

Dazu kann gehören:

  • Die Verankerung des Kinderschutzgedankens in der Vereinssatzung
  • Die Erarbeitung eines vereinsspezifischen Verhaltensleitfadens
  • Die Förderung der Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen
  • Die Entwicklung von Verfahren zur Prüfung und Gewinnung geeigneter MitarbeiterInnen
  • Überlegungen zum Einsatz von Ehrenkodex und erweitertem Führungszeugnis
  • Die Erstellung einer Vorgehensweise bei Verdachtsfällen
  • Die Entsendung von Vereinsmitgliedern zu einer Ausbildung als AnsprechpartnerIn im Verein

Die Gruppe der Trainer-, Übungsleiter- und JugendleiterInnen

Die Gruppe der Trainer-, Übungsleiter- und JugendleiterInnen setzt sich mit dem eigenen Verhalten als VereinsmitarbeiterIn, dem Umgang mit Kindern und Jugendlichen und der Sensibilisierung für den Bereich „Sexualisierter Gewalt“ auseinander.

Wichtige Themen sind:

  • Sensibilisierung für Gefahren im Bereich „Sexualisierter Gewalt“
  • Überprüfung des Verhaltens im Sportbetrieb und auf Fahrten und Freizeiten des Vereins unter Aspekten des Kinderschutzes
  • Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
  • Schutz vor falschen Verdächtigungen
  • Umgang mit Ehrenkodex und erweitertem Führungszeugnis

Die Gruppe der Kinder und Jugendlichen

Die Gruppe der Kinder und Jugendlichen thematisiert sowohl ihren Spaß und ihre Freude am Sport in ihrem Verein, als auch Verhaltensweisen von Erwachsenen oder auch Gleichaltrigen, die ihnen diesen Spaß nehmen können.

Welches Verhalten ist aus Sicht der Heranwachsenden „ok“, welches „grenzwertig“ und welches „geht gar nicht“? Um die Ergebnisse zu illustrieren, baut die Gruppe eine große Ampel mit LED-Leuchten und gibt dem Verhalten, das „ok“ ist grünes Licht, „grenzwertigem“ Verhalten gelbes Licht und dem „Geht gar nicht-Verhalten“ rotes Licht. Mit diesem Equipment kann die Gruppe das Thema auch mit anderen Jugendgruppen besprechen.

Nach der Gruppenphase kommen alle Teilnehmenden zu einer Talk-Pause zusammen. Zum Abschluss werden die Gruppenergebnisse vorgestellt und gemeinsam die weiteren Schritte zum „Aktiven Kinderschutz“ und zur Verbesserung der „Prävention sexualisierter Gewalt“ im eigenen Verein verabredet.

Ansprechpartner

Für den organisierten Sport in Schleswig-Holstein haben der LSV und die Sportjugend zentrale Ansprechpartner benannt. Sie stehen für Beratungsgespräche gerne zur Verfügung und können bei Bedarf an geeignete Fachkräfte weitervermitteln.

Anne Kolling
Bildungsreferentin
Tel.: 0431-6486-252

Carsten Bauer
Geschäftsführer
Tel.: 0431-6486-121

Die Beratung erfolgt selbstverständlich vertraulich!


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