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26.06.2017 16:32 Alter: 88 days

Abschlussseminar 2017: Ein letztes Mal zusammen - ein letztes Mal in Malente

Rubrik: FSJ im Sport FSJ im Sport

Die FWDlerInnen des Jahrgangs 2016/17 hatten vom 29. Mai bis zum 2. Juni 2017 ihr Abschlussseminar im Sport- und Bildungszentrum in Malente.


Aus vielen sind Freunde geworden, viele versprechen sich auch über das Jahr hinaus Veranstaltungen zu besuchen, einige planen Geburtstage zusammen und viele wollen sportlich in Kontakt bleiben. Das Abschlussseminar ist eines der schönsten Seminare eines/r Freiwilligendienstleistenden im Sport. Wohl nicht in jedem FWD hat man die Chance, eine so enge Verbindung mit seinen „Gleichgesinnten“ und mit den TeamerInnen aufzubauen. 130 FWDlerInnen haben dieses Jahr ein FWD im Sport gemacht. 120 davon waren zur letzten gemeinsamen Woche nach Malente gekommen. Die zehn TeamerInnen der Sportjugend hatten diese wundervolle Woche bis ins Detail geplant.


Am Montag kamen FWDlerInnen aus ganz Schleswig-Holstein nach Malente, einige früher und andere etwas zu spät. Nach der Zimmereinteilung und Essenswahl, sowie einiger Workshops für die Woche, musste man sich in seinen „Pokemon“-Gruppen aus den Zwischenseminaren finden. Gemeinsam stand ein Ausflug auf den „Malenter-Dom“ an. Die TeamerInnen hatten klassische Rummelattraktionen in meist sportliche Attraktionen umgewandelt. So musste man beim Entenangeln nun auch mal selber die Ente spielen. Danach hatten die SprecherInnen des Jahrganges das Wort, welche aus ihrem vergangenen Jahr erzählten. Dazu verteilten sie den blauen Jahrgangspulli. Zum Schluss stand die Wahl der Projektgruppen an. Es gab Gruppen, welche sich um die Sportabende kümmerten, welche die den Abschlussabend planten, welche die jeden Tag eine Tagesschau über den Tag produzierten, welche die für überraschende Momente verantwortlich waren, bis hin zu welchen, die sich ein Love-Story über die ganze Woche ausgedacht hatten.


Am Dienstag startete der offizielle Teil mit einem Workshop: Von Demokratisierung im Sport über „Stay in contact“ bis Inklusion war vieles dabei. Die TeamerInnen hatten jeden einzelnen Workshop super für die FWDlerInnen gestaltet. Nach dieser theoretischen Einheit ging es entweder hoch in die Luft oder man blieb auf dem Boden der Erlebnisse, denn es ging für die eine Gruppe in den Hochseilgarten Malente und für die anderen kamen zwei Referenten der „Erlebnisschmiede“, um ein Programm der Erlebnispädagogik zu absolvieren. Es gab einen klassischen Hochseilgarten, ein großes Kletternetz, in welchen einige sich wie Spiderman im Netz verhakten, einen Kletterpfahl und eine riesige Schaukel. Auf dem SBZ-Gelände waren eher ruhigere Aktionen aus dem Bereich Teambuilding ansässig. Als Beispiel musste ein normales Seil so von der gesamten Gruppe straffgezogen werden, sodass eine und später zwei Personen darüber balancieren konnten.


Am Mittwoch waren alle Augen auf ein rotes Band gerichtet, denn die Eröffnung der Jahresprojekte-Messe stand an. Hoher Besuch kam vorbei und leitete die Messe mit einigen Reden ein. Unter anderem hielten Dietmar Rohlf (stellv. Vorsitzender der sjsh), Gunda Spennemann-Gräbert (Ministerium für Inneres u. Bundesangelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein), Wolfgang Beer (LSV-Vizepräsident) sowie Vertreter des TeamerInnen- und SprecherInnen-Teams Reden vor den versammelten Jahrgang. Mit einem Scherenschnitt ging es los und jede/r Freiwilligendienstleistende musste sein Jahresprojekt viermal á 12 Minuten vor immer rotierenden Gesprächspartnern vorstellen. Es gab Projekte von Ausflügen, über Ferienaktionen bis hin zu Trainingspläne für unterschiedliche Seglerklassen und jeder hatte seinen Verein dazu individuell präsentiert. Diese Messe war für ZuhörerInnen sowie Präsentierende ein Highlight der Woche. Gut gestärkt durfte nun die Gruppe, welche Dienstag klettern war, in Malente bleiben, um Aufgaben aus dem Bereich Erlebnispädagogik zu erhalten und andersherum durfte der Rest in den Hochseilgarten


Am Donnerstag war der letzte ganze Tag des Abschlussseminars. Es war der Tag der Reflexion. Aufgeteilte Gruppen absolvierten einen Pfad der Reflexion mit versch. Stationen. Für jede/n TeilnehmerIn war es ein schöner Rahmen, sein Jahr Revue passieren zu lassen. Dann kam als traditionelle Aktion des Abschlussseminars die Wasserrutsche. Einige zeigten dazu akrobatische Figuren, welche von einer kleinen Jury bewertet wurden. Das tolle Wetter und ein Essen vom Grill sorgten für einen gelungenen Tag, der seinen Abschluss in einer Party mit DJ Merlin hatte.


Am Freitag war nun Schluss. Es gab noch eine Preisverleihung für die Präsentation der Jahresprojekte, eine interessante Love-Story über die Woche kam zum Vorschein, dazu gab es zwei Filme, die einmal die vergangene Woche, aber auch das ganze Jahr in einer großen Bildergalerie zeigten. Jedem war klar, dass dies eine wunderschöne Zeit war und es immer tolle Erinnerungen darangeben wird. Abschließend sangen die TeamerInnen noch ein kleines Ständchen für uns. Dann standen wir da, in einem großen Kreis aus über 100 Teilnehmern und hörten den Song „Time to say goodbye“. Jede/r konnte noch einmal jeden sehen und umarmen. Eine wunderschöne Aktion, welche nun auch den Bericht abschließt.


Ich werde die Zeit vermissen und jede einzelne Person, die dieses Jahr so geil gemacht hat. Wir sehen uns alle nochmal wieder! Es war so cool nach den stressigen Schuljahren ein Jahr für sich zu haben, welches jede/r dieses Jahrgangs bereichert hatte. Ich bedanke mich bei allen dafür, dass wir zusammen einen Freiwilligendienst im Sport im Jahr 2016/17 gemacht haben.


Lars Borowski – FWD-Sprecher



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