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Starter-Pakete "Kein Kind ohne Sport!"

Die von der Schleswig-Holstein Netz AG geförderten Starter-Pakete stellen einen der wichtigen Baustein unter dem Dach unserer Sportjugend-Initiative "Kein Kind ohne Sport!" dar.

Denn die Starter-Pakete werden von der Sportjugend mit Unterstützung der Schleswig-Holstein Netz AG an Initiativen gegen Zugangshürden im Sport verliehen. Sie sollen es den Sportvereinen ermöglichen, ihre Initiative zu starten oder durch einen neuen Förderaspekt zu erweitern. Gerade auch bei der Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern in den organisierten Sport, stellen die Starter-Pakete eine hilfreiche Unterstützung dar.

Ein Starter-Paket besteht aus einem zweckgebundenen finanziellen Zuschuss, Sportmaterialien, einem Beratungsangebot und Fortbildungsgutscheinen im Gesamtwert von etwa 450,- Euro.

Haben Sie auch eine Idee, um sozial benachteiligten Kindern im Sport weiterzuhelfen? Ihr Sportverein ist bereits aktiv? Sie möchten ein Starter-Paket "Kein Kind ohne Sport!" erhalten?

Dann melden Sie sich gerne bei uns! Ansprechpartner für weitere Fragen ist unser Mitarbeiter Finn-Lasse Beil. Er ist telefonisch montags und donnerstags in der sjsh-Geschäftsstelle für Sie erreichbar (Tel. 0431-6486-298, finn-lasse.beil(at)sportjugend-sh.de).

Unterstützt werden die Starter-Pakete vom Sportjugend-Projektpartner Schleswig-Holstein Netz AG.

Bisher mit Starter-Paketen ausgezeichnete Initiativen:

Reitverein Bornhöved und Umgebung

Beim RV Bornhöved und Umgebung möchte man allen interessierten jungen Menschen unabhängig von körperlichen oder finanziellen Faktoren eine Möglichkeit bieten, den Grundstein für ein sportlich aktives Leben zu legen. Dabei sorgen die Vereinsverantwortlichen des RVB immer wieder dafür, dass die bereits seit mehreren Jahrzehnten integrativ und inklusiv gestaltete Nachwuchsarbeit auf neue Bedarfslagen und Bedürfnisse ausgerichtet wird. Diese offene und flexible Haltung des Vereins wird unter anderem durch die Tatsache deutlich, dass man dort Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen geistigen oder körperlichen Handicaps herzlich in die große Gemeinschaft aufnimmt. Zudem fanden verschiedene Reitschülerinnen und Reitschüler den Weg zum RV Bornhöved, die sich mit besonderen Lebenssituationen oder Erkrankungen konfrontiert sahen. Eine ebenso große Bedeutung wie die Inklusion hat beim RVB auch die interkulturelle Vielfalt. Beispielsweise nehmen immer wieder junge Menschen aus verschiedenen Nationen an den Angeboten des Vereins teil und sorgen so für eine nachhaltige Bereicherung des Miteinanders. Damit die Kinder und Jugendlichen darüber hinaus möglichst frühzeitig für Bewegung und sportliche Erlebnisse begeistert werden, realisierte man in Bornhöved eine besondere Idee. Unabhängig von den regulären Reitsportangeboten gründete man eine Sportabzeichen-Gruppe, die regelmäßig gemeinsam trainiert. In diesem Rahmen können die Kinder und Jugendlichen ihre sportlichen Grundfertigkeiten verbessern und abschließend zusammen das Deutsche Sportabzeichen absolvieren.

Reitverein Glückstadt

Der Reitverein Glückstadt gehört zu den engagierten Akteuren in Schleswig-Holstein, die sich aktiv mit dem Ziel beschäftigen, den organisierten Sport für alle Kinder und Jugendlichen zu öffnen. In diesem Zusammenhang greift der Verein für seine Mitglieder und Interessenten innovative Ideen auf, beteiligt sich an Projekten der Dachverbände und entwickelt daraus neue Angebote. So gelang es beispielsweise im Rahmen des Projektes „Pferd sucht Familie“, viele junge Menschen erstmalig mit Pferden in Berührung zu bringen und sie auf diese Weise für den Reitsport zu begeistern. Besonders großen Wert legt der RV Glückstadt auch auf die Pflege seiner Netzwerke und Kooperationen mit Kindertagesstätten oder Schulen. Immer wieder besuchen Gruppen oder Klassen die Vereinsanlagen, um tolle Erfahrungen im Kontakt mit Pferden und dem Reitsport zu sammeln. Darüber hinaus organisiert man in Glückstadt unter dem Motto „Pony on tour“ einen Projekttag für Grundschülerinnen und -schüler. Während dieses Projekttages besucht ein qualifiziertes Team des RVG gemeinsam mit Ponys die Bildungseinrichtung.  Genauso engagiert sich der Reitverein Glückstadt im Bereich der Inklusion. Man bietet unter anderem ein therapeutisches Reiten für Kinder und Jugendliche mit geistigen Handicaps, psychischen Erkrankungen oder Suchtproblemen an. Darüber hinaus werden auch junge Menschen im Rollstuhl herzlich in den Verein aufgenommen. Denn besonders im Kindesalter finden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zueinander, da der Kontakt mit den Pferden im Vordergrund steht und nicht die etwaigen Behinderungen.

SSV Klein Bennebek

Einer dieser besonders engagierten Vereine in Schleswig-Holstein, die sich nachhaltig für die Belange von Kindern und Jugendlichen im Sport einsetzen, ist der SSV Klein Bennebek. Dort haben es sich die Verantwortlichen zur Aufgabe gemacht, Kinder bereits frühzeitig für regelmäßige Bewegung und ein sportlich aktives Leben zu begeistern. Wenn es nach ihren Vorstellungen geht, darf die Teilhabe der jungen Sportlerinnen und Sportler nicht an den begrenzten finanziellen Möglichkeiten ihrer Familien scheitern. Deshalb gestaltet man die Mitgliedsbeiträge sehr moderat und es werden alle interessierten Kinder mit offenen Armen in den Verein aufgenommen. Um bereits bei den Kleinsten die große Begeisterung für den Sport in der Gemeinschaft zu wecken und um sie behutsam an verschiedene Bewegungsformen zu gewöhnen, bietet der SSV Klein Bennebek unter anderem zwei Kinderturngruppen an. Auch die darauf folgenden Altersgruppen möchte der Verein in Bewegung bringen. Nachdem der SSV im Jahr 2017 die komplette Ausrüstung zur Abnahme des Deutschen Sportabzeichens erhalten hat, startete man Anfang Juni diesen Jahres mit einem Schnupperabend unter dem Motto „Rund um das Deutsche Sportabzeichen“. Daran anknüpfend möchte man in Zukunft einen regelmäßig stattfindenden Sportabzeichen-Nachmittag mit der Zielsetzung organisieren, bei den teilnehmenden Kindern und ihren Familien spielerisch für Sport und Bewegung zu werben. Im Rahmen dieser Nachmittage können die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann parallel zur Verbesserung ihrer persönlichen Fähigkeiten auch den gemeinschaftlichen Sport kennenlernen und neue Kontakte knüpfen.

Foto: Ute Reimers-Raetsch

SV Großhansdorf

Der SV Großhansdorf gehört zu jenen Sportvereinen in unserem Land, die sich aktiv für die Belange von Kindern und Jugendlichen engagieren. So widmet sich der SVG, parallel zu seinen regulären Spartenangeboten, mit großem Einsatz auch der sportartübergreifenden Inklusion im und durch Sport. Aus dieser Motivation heraus hat es sich der Verein zum festen Ziel gesetzt, alle sportinteressierten Menschen miteinander in Kontakt zu bringen und ihnen gemeinsame Erlebnisse zu ermöglichen. Für die Verantwortlichen in Großhansdorf ist es in diesem Zusammenhang vollkommen unerheblich, welche körperlichen oder geistigen Handicaps ihre Sportlerinnen und Sportler mitbringen. Unter dem Motto „Springspaß für alle“ gründete man deshalb beim SVG eine Inklusionssportgruppe, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam ihrer Bewegungsleidenschaft nachgehen. Unter fachlicher Anleitung können sie dort verschiedene Erfahrungen mit dem Trampolin sammeln und ihre individuellen Fähigkeiten in unterschiedlichen Bewegungslandschaften trainieren. Die Erhaltung bzw. Verbesserung der körperlichen Fitness erweist sich dabei als positiver Zusatzeffekt. Im Rahmen dieses Engagements wird der SV Großhansdorf vom Kreissportverband Stormarn unterstützt. Zusätzlich kooperiert man diesbezüglich auch mit der Lebenshilfe Stormarn und den Einrichtungen „Stormarner Wege Ahrensburg“ sowie „Assistenz Alsterdorf Ost“.

Eichholzer Wassersportverein

Zielsetzung der Verantwortlichen beim Eichholzer Wassersportverein ist es, dass begrenzte finanzielle Möglichkeiten von Kindern und Jugendlichen keinerlei Rolle für eine Teilhabe an den Vereinsangeboten spielen. Dementsprechend versucht man, finanzielle Hürden bereits frühzeitig abzubauen bzw. sie gar nicht erst entstehen zu lassen. Beispielsweise wurde die Zahlung einer Gebühr für die Aufnahme in den Verein ausgesetzt und der Mitgliedsbeitrag ist bewusst niedrig gehalten. Um gerade auch die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien bestmöglich zu unterstützen, befreit sie der Verein unter Umständen sogar komplett von der Zahlung des Mitgliedsbeitrages. In Verbindung mit diesem sozialen Engagement wird im Eichholzer Wassersportverein grundsätzlich eine sehr intensive Jugendarbeit betrieben. Neben den sportlichen Aspekten und der Förderung des Gemeinschaftsgefüges spielt dabei auch die Vermittlung sozialer Kompetenzen eine zentrale Rolle. Denn bei allen Aktivitäten werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wichtige Werte vermittelt, beispielsweise das Umweltbewusstsein, der gegenseitige Respekt oder der Teamgedanke. Um die Kinder bereits in jungen Jahren für sportliche Aktivitäten in der Natur zu begeistern und sie nachhaltig mit dem Wassersport in Verbindung zu bringen, gründete man außerdem das Projekt „Segeln beim Eichholzer Wassersportverein“. In Kooperation mit Lübecker Schulen bietet der Verein dabei verschiedenen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, theoretische und praktische Trainingseinheiten zu absolvieren, um dann den Jüngstensegelschein des Deutschen Segler Verbandes erwerben zu können.

SC Cismar

Der SC Cismar widmet sich im Rahmen seines Engagements, parallel zu den regulären Sport- und Spartenangeboten, seit elf Jahren einem ganz besonderen Themenfeld. Denn der Verein aus der Gemeinde Grömitz macht sich auf beeindruckende Weise für die Internationale Jugendarbeit stark. So organisiert man in diesem Zusammenhang einen regelmäßig stattfindenden Austausch von jungen Menschen aus der Umgebung mit Schülerinnen und Schülern aus dem polnischen Miloradz. Im Jahresrhythmus besuchen sich die Jugendgruppen gegenseitig. Während beispielsweise im vergangenen Jahr eine deutsche Delegation in Polen zu Gast war, besuchen die Jugendlichen aus Miloradz derzeit das Ostseebad Grömitz. Nachdem der SC Cismar in den ersten Jahren des Austausches zunächst als aktiver Unterstützer fungierte, obliegt dem Verein inzwischen die gesamte Planung und Durchführung dieser deutsch-polnischen Begegnung. Als Kooperationspartner und Förderer weiß man beim SCC aber unter anderem die Gemeinschaftsschule Grömitz und den Kreissportverband Ostholstein an seiner Seite. Um die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus beiden Nationen während der gesamten Zeit miteinander in Kontakt zu bringen, wohnen sie in einer gemeinschaftlichen Unterkunft. Durch Kennlernspiele und sportliche Aktivitäten kommen Berührungsängste in der Regel gar nicht erst auf, da die tollen Unternehmungen beide Gruppen nachhaltig zusammenschweißen. Traditioneller Höhepunkt eines jeden Austausches ist dann ein gemeinsames Fußballspiel zum Abschluss der Begegnungszeit. Mit diesem Engagement ermöglicht der SC Cismar jährlich vielen Jugendlichen einzigartige Erlebnisse und leistet dabei seinen ganz persönlichen Beitrag zur Pflege der deutsch-polnischen Freundschaft.

TSG Concordia Schönkirchen

Die Verantwortlichen der TSG Concordia Schönkirchen möchten allen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, ihrem favorisierten Sport in einer der verschiedenen Vereinssparten nachzugehen. Dabei rücken in Schönkirchen besonders auch die sozial benachteiligten Sportlerinnen und Sportler fest in den Fokus. Denn bei der TSG steht man diesen jungen Vereinsmitgliedern bzw. deren Familien in allen Belangen unterstützend zur Seite, indem man ihnen im Bedarfsfall finanziell unter die Arme greift, um die Teilhabe an den vielen sportlichen Aktivitäten sicherstellen zu können. Neben der Nutzung des Bildungs- und Teilhabepaketes können die Kinder und Jugendlichen beispielsweise auch bei der Bewältigung von Kosten im Zusammenhang mit Turnierfahrten, Qualifizierungsmaßnahmen, Zeltlagern und organisierten Ausflügen auf finanzielle Unterstützung hoffen. Insbesondere in die Ballsportsparten der TSG Concordia wurden darüber hinaus in den vergangenen Jahren viele Kinder von Flüchtlingen und Asylbewerbern integriert, die seither fest zur Vereinsgemeinschaft gehören. An den Wochenenden stattfindende Kurse für Flüchtlinge in den Sportarten Fuß- und Volleyball ergänzen das Vereinsengagement in diesem Bereich. Die Übungsleiterinnen und Übungsleiter in Schönkirchen vermitteln den jungen Vereinsmitgliedern insgesamt wichtige Werte, die auch für den weiteren Lebensweg sehr hilfreich sein können. So werden unter anderem in der  Karate- und Judoabteilung der respektvolle Umgang, die Selbstbehauptung oder der Fairness-Gedanke gefördert.

Ratzeburger SV

Der Ratzeburger SV gehört zu genau diesen engagierten Sportvereinen in Schleswig-Holstein, die sich in besonderer Form für die Belange von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Bei den Aktivitäten im RSV spielt es keinerlei Rolle, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld die jungen Menschen kommen oder unter welchen finanziellen Voraussetzungen sie leben. Seine Aufgeschlossenheit unterstreicht der Ratzeburger SV beispielsweise mit dem Engagement im Rahmen des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ und der Ausbildung eines Vereinsvertreters durch das LSV-Projekt „Integrationslotsen im Sport“.  Diese offene Haltung wird ebenso wie die wichtigen Werte der Integration und Toleranz in den verschiedenen Vereinsabteilungen des RSV aktiv vorgelebt. So unterstützt die Fußballsparte beispielsweise das vom Möllner Träger Freie Jugendhilfe e.V. initiierte Projekt „Fußball ohne Grenzen“ mit vollem Einsatz und bringt sich dort ein. Die Zielsetzung dieses offenen Angebots war es von Beginn an, junge Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander in Kontakt zu bringen. Schnell konnten während der regelmäßigen Trainingszeiten sprachliche Barrieren und Hemmschwellen überwunden werden und es entwickelte sich eine feste Gruppe, die seither gemeinsam ihrer Leidenschaft am Fußballsport nachgeht und dabei bereits an Turnieren teilnehmen konnte. Das fest etablierte Projekt fördert also maßgeblich die interkulturelle Akzeptanz und leistet damit einen erheblichen Beitrag zur Integration der in der Region aufgenommenen Flüchtlinge.

FT Vorwärts Kiel

Einer der ganz besonders engagierten Sportvereine in Schleswig-Holstein ist die Freie Turnerschaft Vorwärts Kiel. Dort möchte man den interessierten Kindern und Jugendlichen attraktive Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bieten. Dabei spielt es für die Verantwortlichen keine Rolle, unter welchen finanziellen Voraussetzungen die Jungen und Mädchen leben oder aus welchem kulturellen und sozialen Umfeld sie kommen. Denn bei der FT Vorwärts werden die jungen Menschen herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen. Diese offene Haltung des gesamten Vereins wird insbesondere im Zusammenhang mit dem Zeltlager Selker Noor deutlich, als dessen Träger der Verein seit nunmehr 70 Jahren fungiert. Jährlich kommen in diesem vereinseigenen Zeltlager etwa 2.000 Kinder und Jugendliche zusammen. Neben unzähligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den verschiedenen Kreisen und kreisfreien Städten des Landes, ermöglicht die FT Vorwärts Kiel auch jungen Gästen aus dem gesamten Bundesgebiet aktive und erlebnisreiche Ferienfreizeiten. Im Rahmen des Zeltlagerkonzeptes, das sich an der Erlebnis- und Kurzzeitpädagogik orientiert, stehen besondere Erlebnisse und prägende Gruppenerfahrungen für die Jungen und Mädchen im Vordergrund. Das Spektrum der Aktivitäten umfasst dabei unter anderem verschiedene Abenteuer- und Wassersportangebote, die von qualifizierten Betreuerinnen und Betreuern angeleitet werden. Zusätzlich können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den örtlichen Sportanlagen ihrer Bewegungsleidenschaft nachgehen, indem sie dort beispielsweise Fußball, Tennis oder Beachvolleyball spielen. Dabei hat die Freie Turnerschaft Vorwärts explizit auch die sozial benachteiligten Kinder und Jugendlichen immer fest im Fokus. Den Jungen und Mädchen, für deren Familien eine Teilnahme an den Ferienfreizeiten finanziell unter normalen Umständen nicht realisierbar wäre, greift der Verein mit Hilfe von Fördermöglichkeiten unterstützend unter die Arme.

Keglerverein Lensahn

Einer dieser in besonderem Maße engagierten Sportvereine in Schleswig-Holstein ist der Keglerverein Lensahn. Dort möchte man allen interessierten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit eröffnen, Mitglied in der Vereinsfamilie zu werden und mit Begeisterung am organisierten Sport teilzunehmen. Dabei spielt es für die Verantwortlichen keine Rolle, unter welchen finanziellen Voraussetzungen die Jungen und Mädchen leben, aus welchem kulturellen und sozialen Umfeld sie kommen und welche körperlichen oder geistigen Handicaps sie mitbringen. Im Keglerverein Lensahn wird jede und jeder Neue herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen. Junge Spielerinnen und Spieler, die Schwierigkeiten damit haben den gering gehaltenen Vereinsbeitrag zu bezahlen, können durch die unbürokratische Handhabung der Bildungskarte unterstützt werden. Auch bei den monetären Aufwendungen die über den Mitgliedsbeitrag hinausgehen, werden die Kinder und Jugendlichen unterstützt. Um beispielsweise die Teilnahme an Turnieren, Landesvergleichen und überregionalen Meisterschaften zu ermöglichen, greift ihnen der Verein finanziell unter die Arme. Bei diesen Aktivitäten wird die so oft zitierte Solidargemeinschaft im Keglerverein Lensahn sehr aktiv mit Leben gefüllt. Denn durch die Arbeit der engagierten Vereinsführung und mit Hilfe der tatkräftigen Unterstützung verschiedener Vereinsmitglieder können viele Kinder und Jugendliche an einmaligen Erlebnissen teilnehmen. So konnten unter anderem die Teilnahmen der jungen Keglerinnen und Kegler an Deutschen Meisterschaften oder großen Turnieren in der gesamten Bundesrepublik finanziert werden.

MTV Heide

Der MTV von 1860 e.V. Heide gehört zu jenen Sportvereinen in Schleswig-Holstein, die sich in besonderem Maße für die Belange von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Denn dort möchte man junge Menschen bereits von klein auf nachhaltig für sportliche Aktivitäten motivieren, ihnen den großen Spaß an der Bewegung vermitteln und so unterschiedliche Möglichkeiten eröffnen, damit sie ein Teil der großen Vereinsgemeinschaft werden können. Deshalb entwickelte man beim MTV Heide eine besondere Idee für Kinder ab drei Jahren, etablierte den sogenannten „Miniclub“ im Vereinsangebot. Dabei handelt es sich um einen Turn- und Spielvormittag, der an drei verschiedenen Wochentagen von qualifizierten Fachkräften angeleitet wird. Der Spaß an der Bewegung und die Freude an sportlichen Aktivitäten in der Gemeinschaft stehen hier im Vordergrund, egal ob draußen in der Natur oder bei verschiedenen Spielformen in der Sporthalle. Auf diese Weise kommen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erstmalig mit dem organisierten Sport in Kontakt und sie lernen den MTV besser kennen. Über den „Miniclub“ hinaus können die Kinder außerdem auch in die weiteren Vereinssparten hineinschnuppern und erhalten so einen erleichterten Zugang in ihren favorisierten Sport. Um die Interessen der Kinder und Jugendlichen zu wahren, verfügt der MTV Heide über einen eigenen Jugendvorstand. Neben der Interessenvertretung seiner jungen Mitglieder im Gesamtverein übernimmt dieser Jugendvorstand auch die Organisation von speziellen Angeboten für Kinder. Auch in der Umgebung lebende Flüchtlinge und Asylbewerber werden im Verein mit offenen Armen empfangen. Diese aufgeschlossene Haltung unterstreicht der MTV unter anderem mit seinem Engagement als Stützpunktverein des Bundesprogramms „Integration durch Sport“.

Ostseesportverein

Der Ostseesportverein ist einer dieser Akteure in der schleswig-holsteinischen Sportlandschaft, die sich aktiv für die Belange von Kindern und Jugendlichen engagieren und dabei stets auch die sozial Benachteiligten im Blick haben. Bei diesem Engagement des Vereins ist es unerheblich, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld die Jungen und Mädchen kommen oder unter welchen finanziellen Voraussetzungen sie aufwachsen. Um nach Möglichkeit für alle interessierten jungen Menschen die Teilnahme an den Vereinsangeboten realisieren zu können und um keine finanziellen Hürden entstehen zu lassen, setzt der Ostseesportverein auf besonders moderate Mitgliedsbeiträge. Darüber hinaus werden auch Sportlerinnen und Sportler aus finanziell schwierigeren Verhältnissen unbürokratisch in die verschiedenen Vereinsgruppen integriert und bei der Nutzung der Bildungskarte unterstützt. In allen Altersgruppen möchte man Kinder und Jugendliche für ein sportlich motiviertes Leben begeistern und ihre Leidenschaft für den organisierten Sport entfachen. Deshalb geht man beim Ostsee SV sowohl bewährte als auch neue und innovative Wege. Neben einem breit gefächerten und gut strukturierten Sportangebot, das beispielsweise verschiedene Kinderturngruppen, Basketballtrainingstage oder Tischtennis- und Fußballmannschaften umfasst, setzen die Vereinsverantwortlichen auch auf besondere Veranstaltungen. So wurden unter anderem Schnuppertage, Kinderfeste oder Ferienaktionen organisiert, zu denen neben den vielen Vereinsmitgliedern und Interessierten auch die in der Region lebenden Flüchtlinge und Asylbewerber herzlich eingeladen waren.

Handewitter SV

Mit dem Handewitter SV wurde nun ein Verein ausgezeichnet, der zu genau jenen engagierten Sportvereinen in Schleswig-Holstein zählt, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzen. Bei diesem Engagement spielt es keine Rolle, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld die jungen Menschen kommen oder unter welchen finanziellen Voraussetzungen sie leben. Bereits in jungen Jahren möchte man die Kinder für ein sportlich motiviertes Leben in der großen Gemeinschaft des Handewitter SV begeistern. Deshalb kooperiert der Verein mit dem ortsansässigen ADS-Kindergarten und bietet dort eine wöchentliche Sportstunde an. Dabei erhalten die Kita-Kinder verschiedene Möglichkeiten, erste sportbezogene Erfahrungen zu sammeln und den Spaß an der Bewegung kennenzulernen. Angeleitet wird die Kita-Sportstunde von der Übungsleiterin Margrit Johannsen, die außerdem im Handewitter SV das Amt der Turnspartenleiterin bekleidet. Auf diese Weise kommen die kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem örtlichen Verein in Kontakt und der direkte Zugang in den organisierten Sport kann grundsätzlich deutlich erleichtert werden. Neben der nun bereits seit fünf Jahren laufenden Kooperation verfügt der Handewitter SV über insgesamt sieben fest im Vereinsangebot verankerte Turngruppen. Alle interessierten Kinder werden dadurch in den Verein integriert, angefangen beim Eltern-Kind-Turnen und Bewegungsspielen für die Kleinsten ab einem Jahr, bis hin zu unterschiedlichen Turnangeboten.

SV Preußen Reinfeld

Der SV Preußen Reinfeld gehört zu eben jenen Sportvereinen in Schleswig-Holstein, die sich in besonderem Maße für Kinder und Jugendliche engagieren.

Dort hat man insbesondere auch die sozial benachteiligten jungen Menschen fest im Fokus. Um die Kinder bereits in einer frühen Entwicklungsphase für gemeinschaftliche Erlebnisse und ein sportlich aktives Leben zu begeistern, bietet der SV Preußen Reinfeld ein Kinderturnen ab dem ersten Lebensjahr an. Insgesamt kommt der Verein so allein in der Turnsparte auf 20 unterschiedliche Sportangebote, mit verschiedenen Zielgruppen vom Kleinkind- bis ins Teenageralter. Das Angebotsspektrum umfasst dabei neben dem klassischen Kinderturnen ein Eltern-Kind-Turnen oder verschiedene Tanzgruppen. Auch um die jungen Menschen mit besonderem Betreuungsbedarf kümmert sich der SVP individuell. Beispielsweise organisiert der Verein eine wöchentlich stattfindende Psychomotorik-Gruppe. In deren Rahmen können Kinder mit körperlichen und geistigen Handicaps gemeinsam ihre Begeisterung an der Bewegung und ihren spielerischen Spaß am Sport ausleben. Um Kindern und Jugendlichen auch in der Lebenswelt Schule einen sportlichen Ausgleich zu ermöglichen, kooperiert der SV Preußen mit der Reinfelder Grundschule. Dort bietet der Verein innerhalb der Offenen Ganztagsschule unter anderem ein Abenteuerturnen oder ein Entspannungs- und Achtsamkeitstraining an.

Schützengilde Beckersberg

Die Schützengilde Beckersberg gehört zu den Vereinen, die sich in Schleswig-Holstein für ein sportliches Leben der Kinder und Jugendlichen engagieren.

Mit Hilfe einer besonderen Idee möchte man den jungen Menschen die Begeisterung an der Bewegung und den Spaß am sportlichen Ehrgeiz vermitteln. Bereits seit 2015 veranstaltet der Verein deshalb, in Kooperation mit der Olzeborchschule aus Henstedt-Ulzburg, einen Jugend-Sommerbiathlon für etwa 100 Schülerinnen und Schüler. In diesem Rahmen absolvieren die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Laufrunden über eine Distanz von 800 Metern. Außerdem visieren sie analog zum Biathlon, den die Kinder meist nur aus der medialen Berichterstattung kennen, im Anschluss fünf Klappscheiben an. Von den ehrenamtlichen Organisatoren der Schützengilde Beckersberg werden die Laufzeiten und die Trefferanzahl dann ausgewertet. Im kommenden Jahr soll es diesen Jugend-Sommerbiathlon erneut geben. Auch dann sind die vielen Schülerinnen und Schüler wieder herzlich willkommen. Denn bei der Durchführung dieser besonderen Veranstaltung spielt es für die Clubverantwortlichen keine Rolle, welche Vorerfahrungen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitbringen, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Alle Starterinnen und Starter haben beim Jugend-Sommerbiathlon grundsätzlich dieselben Chancen auf eine gute Platzierung.

Hoisbütteler SV

Auch der Hoisbütteler SV gehört zu den Sportvereinen in unserem Land, die mit einem besonderen Engagement zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher auf sich aufmerksam machen.

Die umfangreichen Sparten- und Kursangebote des Stormarner Vereins sollen möglichst allen interessierten jungen Menschen einen Weg in den organisierten Sport ebnen. Denn mit Hilfe eines vielfältigen Engagements möchte man die Kinder und Jugendlichen für sportliche Erlebnisse in der Gemeinschaft begeistern. Dabei spielt es für die Clubverantwortlichen keine Rolle, welche geistigen oder körperlichen Handicaps die jungen Sportlerinnen und Sportler mitbringen, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. So bietet der Hoisbütteler SV beispielsweise ein Betreuungsangebot für Kinder von Flüchtlingen und Asylbewerbern an. Dabei können die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, gemeinsam mit den Kindern aus der örtlichen Umgebung, verschiedene Bewegungslandschaften erproben und ihre motorischen Fähigkeiten trainieren. Wöchentlich trifft sich auch die Parkour-Gruppe des Clubs, in deren Rahmen junge Flüchtlinge gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern ihrer Leidenschaft an der Bewegung nachgehen können, während sie die verschiedenen Herausforderungen bewältigen. Darüber hinaus organisiert man in Hoisbüttel für alle Interessierten auch ein regelmäßig stattfindendes, barrierefrei gestaltetes Sportangebot. Dort stehen zum Beispiel Fußball, Floorball, Badminton oder Hockey auf dem Programm.

SSV Lunden

Der Spiel- und Sportverein Lunden aus Dithmarschen gehört zu den Clubs in Schleswig-Holstein, die sich ganz besonders im Kinder- und Jugendsport engagieren.

Beim SSV möchte man den Jungen und Mädchen die aktive Teilnahme im Verein ermöglichen und sie für sportliche Erlebnisse begeistern. Dabei spielt es für die Verantwortlichen des Vereins keine Rolle, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld die Kinder kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Um bereits die Kleinsten behutsam an den organisierten Sport heranzuführen, bietet der Verein unter dem Namen „Fun for Kids“ ein besonderes Kinderturnen an. Ebenso erfreuen sich auch die Fußballabteilung und die Tischtennissparte im SSV Lunden großer Beliebtheit. Mit der Idee eine Sportabzeichen-Gruppe für Kinder und Jugendliche zu gründen, ging man in Lunden nun kürzlich neue Wege. Im Rahmen eines wöchentlich stattfindenden Trainings erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei die Möglichkeit, ihre leichtathletischen Fähigkeiten zu erproben und stetig Fortschritte zu machen. Gemeinsam in der Gruppe konnten die jungen Sportlerinnen und Sportler dann das Deutsche Sportabzeichen absolvieren und den Vereinssport besser kennenlernen.

Turngemeinschaft Lauenburg

Auch die Turngemeinschaft Lauenburg gehört zu jenen Vereinen in unserem Land, die sich auf besondere Art und Weise im Kinder- und Jugendsport engagieren.

Der erst vor einem Jahr gegründete Verein erfreute sich in der Region bereits von Beginn an großer Beliebtheit. Das Interesse an den verschiedenen Angeboten der TG wächst seither stetig, im Bereich des Trampolintrainings wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer so zum Beispiel bereits in Leistungs- und Freizeitgruppen aufgeteilt.  Bei der TG Lauenburg lebt man die Integration und die Inklusion, alle interessierten Sportlerinnen und Sportler können sich aktiv einbringen und mitbestimmen. Besonders junge Menschen möchte man für den Vereinssport gewinnen und sie für sportliche Erlebnisse begeistern. Dabei spielt es für die Verantwortlichen der TG keine Rolle, welche geistigen oder körperlichen Handicaps die Kinder mitbringen, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Unter dem Motto „Raus aus dem Rolli, Bewegung geht noch anders!“ plant der Verein derzeit beispielsweise ein Trampolin-Angebot für Menschen mit Handicaps. In ein dafür geeignetes Großtrampolin hat man in Lauenburg bereits investiert.

TSV Westerland

Auch der nordfriesische TSV Westerland von der Nordseeinsel Sylt gehört zu den schleswig-holsteinischen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise im Kinder- und Jugendsport engagieren.

Dort möchte man den interessierten jungen Menschen eine Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und sie für das sportliche Geschehen begeistern. Bei den Verantwortlichen des TSV spielt es dabei keine Rolle, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld die Sportlerinnen und Sportler kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Bereits bei der bundesweiten Einführung des Bildungs- und Teilhabepaketes gehörte der Verein aus Westerland zu den ersten Sportclubs, die sich aktiv an dessen Umsetzung beteiligten. Auf diese Weise konnten bereits frühzeitig Kinder und Jugendliche bei der Bewältigung von Kosten unterstützt werden, die mit einer Teilnahme an Sportangeboten verbunden sind. Während sich die Zahl der eingereichten Bildungsgutscheine kontinuierlich steigerte, können sich immer auch jene Familien vertrauensvoll an die Vereinsverantwortlichen wenden, die weitere Unterstützung benötigen. In diesen individuellen Fällen befreit der TSV seine jungen Mitglieder von der Bezahlung des Mitgliedsbeitrages oder der normalerweise anfallenden Aufnahmegebühr. Auch die in Westerland angekommenen Flüchtlinge und Asylbewerber hat man beitragsfrei in die verschiedenen Vereinssparten aufgenommen. Verbunden mit der Ausübung ihres favorisierten Sports konnten die Geflüchteten so auch schnell soziale Kontakte auf der Insel knüpfen und sich aktiv in die örtliche Gemeinschaft einzubringen.

Itzehoer Kanu-Club

Der Itzehoer Kanu-Club ist einer dieser engagierten Vereine, die sich für ein sportlich geprägtes Leben der jungen Menschen in unserem Land einsetzen.

Für interessierte Kinder bot der Verein zum Beispiel einen kostenlosen Paddelkurs an, der ausschließlich ehrenamtlich und ohne Unterstützung von Sponsoren oder Partnern organisiert wurde. In dessen Rahmen konnten sich die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen über verschiedene Theorie- und Praxiseinheiten freuen, die ihnen die wichtigsten Kenntnisse rund um den Kanusport vermitteln sollten. Neben dem korrekten Umgang mit Booten und Ausrüstung erhielten die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer auch Einblicke in die verschiedenen Paddeltechniken. In Verbindung mit den unterschiedlichen Einheiten erlernten die Kinder und Jugendlichen auch das korrekte Verhalten auf dem Wasser und sie konnten Interessantes über die Stör erfahren, die direkt an das Vereinsgelände angrenzt. Zum Abschluss des Paddelkurses organisierten die Übungsleiterinnen und Übungsleiter dann eine gemeinsame Fahrt mit den  jungen Sportlerinnen und Sportlern. Um die Kinder nachhaltig für den organisierten Sport zu begeistern, erhielten sie nach Abschluss des Paddelkurses die Möglichkeit, eine Saison lang kostenlos an den Aktivitäten des IKC teilzunehmen. Dabei gehörten beispielsweise die Beteiligung am Landes-Kanu-Treff, eine Sommertour oder ein Wochenendzeltlager zu den Angeboten.

Schachverein Bad Schwartau

Zu den besonders engagierten Sportclubs in Schleswig-Holstein gehört auch der Schachverein Bad Schwartau, der sich sehr für Kinder einsetzt.

Dort möchte man jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und sie für den Schachsport begeistern. Bei diesem Bestreben spielt es für die Verantwortlichen in Bad Schwartau keine Rolle, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld die jungen Menschen kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. In Zusammenarbeit mit einer Grund- sowie einer Schachschule möchte man die Kinder bereits frühzeitig für den beliebten Denksport begeistern und sie in die verschiedenen Breiten- und Leistungssportangebote integrieren. In diesem Zusammenhang ist der Verein in einer DAZ-Klasse aktiv und möchte insbesondere auch Mädchen für eine Teilnahme am aktiven Vereinsgeschehen gewinnen. Um die jungen Schachspielerinnen und Schachspieler bei der Bewältigung der Kosten zu unterstützen, die mit einer Teilnahme an Meisterschaften und Turnieren verbunden sind, greift man ihnen mit einem eigenen Förderverein finanziell unter die Arme. Neben der Förderung des strategischen und analytischen Denkens sowie einer Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, vermittelt der Schachsport im Verein auch soziale Kompetenzen. Beispielsweise beim respektvollen Umgang mit ihren Gegnern oder beim gemeinsamen Training werden die Kinder und Jugendlichen nachhaltig geprägt.

TSV Selent

Ein Sportverein in unserem Land, der ein besonderes Engagement für Kinder und Jugendliche an den Tag legt, ist auch der TSV Selent.

Für die Kinder aus der örtlichen Umgebung wollte der Verein eine altersgerechte Möglichkeit schaffen, um ihnen den Spaß an der Bewegung zu vermitteln und um sie unabhängig von den bereits bestehenden Sportangeboten zielgerichtet zu fördern. Deshalb gründete man mit dem Psychomotorischen Kinderturnen eine neue Vereinssparte. Im Rahmen dieses regelmäßigen Angebots, das eine speziell ausgebildete Übungsleiterin organisiert, werden die sozialen und motorischen Fähigkeiten der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefördert. Immer wieder neu ausgedachte und aufgebaute Turnlandschaften, die die Kinder regelmäßig vor neue Aufgaben und Herausforderungen stellen, müssen diese spielerisch lösen. Dadurch werden sie in jeder Einheit gefordert und ihren eigenen Fähigkeiten entsprechend individuell gefördert. Damit verbunden kommen gerade aber auch der Spaß an der Bewegung und die Begeisterung für sportliche Aktivitäten bei den kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht zu kurz. Genauso werden die sozialen Kompetenzen der Kinder durch die Bewegungsbegeisterung und die gemeinschaftlichen Erlebnisse nachhaltig geprägt.

Leezener SC und SV Todesfelde

Zu den schleswig-holsteinischen Vereinen, die sich besonders für die Belange von  Kindern und Jugendlichen engagieren, gehören auch der Leezener SC und der SV Todesfelde. 

Den Handballerinnen und Handballern des Landes sind die beiden Vereine als SG Todesfelde/Leezen bekannt. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Mannschaften gründeten die Verantwortlichen der Spielgemeinschaft unter dem Motto „Hand in Handball“ ein inklusives Sportangebot für alle interessierten Kinder und Jugendlichen. Im Rahmen eines wöchentlichen Trainings, angeleitet von einem kompetenten Trainer- und Betreuerteam, wird den teilnehmenden jungen Menschen die Spannung des Handballsports nähergebracht und sie werden für die Teilnahme an sportlichen Aktivitäten begeistert. Dabei ist es unerheblich, welche körperlichen oder geistigen Handicaps die Kinder und Jugendlichen mitbringen oder welche Vorkenntnisse sie zum Handball haben. Gemeinsam machen sie große Fortschritte mit und ohne Ball, haben viel Freude an der gemeinschaftlichen Bewegung und entwickeln dabei ein tolles Teamgefühl. In Zukunft ist es ein Wunsch der Mannschaftsorganisatoren, auch neben dem Handballfeld gemeinsame Aktivitäten zu realisieren und mit dem Team möglicherweise an einem geregelten Spielbetrieb oder Turnieren teilzunehmen.

Foto: Christian Detlof

SG Stormarn Barsbüttel

Zu den schleswig-holsteinischen Vereinen, die ein besonderes Engagement zeigen, gehört auch die SG Stormarn Barsbüttel.

Mit seinen Angeboten möchte der Verein die interessierten Kinder und Jugendlichen im gesamten Stormarner Kreisgebiet ansprechen und sie zur aktiven Teilnahme am organisierten Sport animieren. Dabei ist es für die Verantwortlichen der SG unerheblich, ob die jungen Menschen gegebenenfalls geistige oder körperliche Handicaps mitbringen. Um nachhaltig etwas für diese Kinder und Jugendlichen zu tun und sie aktiv in das Vereinsgeschehen einzubinden, entwickelte man die Idee eines besonderen Schwimmangebots. Im Rahmen des KSV-Projektes „Sport für alle - Stormarner Vereine leben inklusiven Sport“ bietet die SG „StoBa“ ein inklusives Eltern-Kind-Schwimmen an und führt damit erstmals Kinder mit Handicap an den Schwimmsport sowie an die Bewegung im Wasser heran. Auf spielerische Art und Weise werden die Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren gemeinsam mit ihren Eltern an das Wasser gewöhnt und auf das Seepferdchen-Abzeichen vorbereitet. Dabei zeigt sich, dass die jungen Schwimmanfängerinnen und -anfänger in der Gemeinschaft große Fortschritte machen. Der Verein geht mit seinem inklusiven Engagement im Schwimmsport neue Wege und führt so Menschen mit und ohne Handicap beim gemeinsamen Sport zusammen.

Meer bewegen e.V., MTSV Hohenwestedt, SFC Ottendorf, TSV Nordschwansen-Karby und TuS Felde

Im Rahmen des Schleswig-Holstein Netz Cup 2017 konnten sich fünf schleswig-holsteinische Sportvereine über jeweils ein Starter-Paket „Kein Kind ohne Sport!“ freuen.

Der Verein Meer bewegen engagiert sich besonders aktiv für Barrierefreiheit und Inklusion im Segelsport. Gemeinsam segeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Handicap auf Booten, die teilweise auf eigenen Entwicklungen der Vereinsverantwortlichen basieren. Während der Segelerlebnisse treten individuelle Handicaps in den Hintergrund und das gemeinschaftliche Gefüge wird nachhaltig gefördert. Auf begrenztem Raum können die Seglerinnen und Segler so besondere Verbindungen zueinander aufbauen. Der Verein Meer bewegen öffnet sich für jeden Interessierten und lebt auf diese Weise die Inklusion.

Der MTSV Hohenwestedt macht sich in hohem Maße für Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Familien stark. Im breitgefächerten Spartenangebot des Vereins können sich besonders die Aikido-Gruppen über regen Zulauf freuen. Neben regelmäßigen Trainingseinheiten werden den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ergänzend auch Freizeit- und Ferienaktivitäten angeboten. Mit Hilfe eines besonderen Fonds wird dabei gerade auch die Teilnahme von Kindern ermöglicht, deren Familien sich derartige Unternehmungen eigentlich nicht leisten könnten.

Der TSV Nordschwansen-Karby möchte Kinder bereits in jungen Jahren für ein sportlich aktives Leben motivieren. Angefangen beim Kinderturnen und der tänzerischen Früherziehung, begeistert der Verein bereits die Kleinsten für eine Teilnahme an den Angeboten des organisierten Sports. Ebenso kommen die Kinder und Jugendlichen bei den unzähligen Übungsstunden für das Sportabzeichen zusammen. Durch diese gemeinsamen Aktivitäten werden die Sozialkompetenzen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefördert und sie können persönliche Kontakte bis in andere Vereinsgruppen hinein knüpfen.

Der SFC Ottendorf organisiert bereits seit vielen Jahren verschiedene Ferienaktivitäten für Kinder und Jugendliche. Damit gerade auch die jungen Menschen bewegte und sportliche Schulferien haben, deren Eltern sich keine Aktivitäten leisten können, erstellt der Club jedes Jahr ein umfangreiches Programm. Dabei ist es für den SFCO selbstverständlich, dass auch die Kinder von Flüchtlingen und Asylbewerbern an den verschiedenen Aktivitäten teilnehmen können. Mit großer Unterstützung des
vereinseigenen Jugendteams stärkt man auf diese Weise insgesamt die Gemeinschaft der jungen Menschen in Ottendorf.

Der TuS Felde empfängt die in der örtlichen Umgebung aufgenommenen Flüchtlinge und Asylbewerber bereits seit mehreren Jahren mit offenen Armen. Die geflüchteten jungen Menschen werden vom TuS gefördert und unterstützt, um sie über den gemeinsamen Sport in die Gesellschaft zu integrieren. Zur bestmöglichen Umsetzung der Aktivitäten bietet der Verein sogar einen Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug an. Um die Vereinsmitglieder gemeinsam mit den Flüchtlingen aus dem Amtsbereich zu einem gemeinsamen Austausch zusammenzubringen, bietet der TuS zusätzlich verschiedene Begegnungsabende an.

Tennisclub Barsbüttel

Der Tennisclub Barsbüttel gehört zu den Sportvereinen unseres Landes, die sich auf besondere Art und Weise für Kinder und Jugendliche engagieren. Beim TCB möchte man nach Möglichkeit allen jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und sie für sportliche Erlebnisse in der Gemeinschaft begeistern. Unter anderem kümmert sich der Verein verantwortungsvoll um die in der örtlichen Umgebung aufgenommenen Flüchtlinge und Asylbewerber. So hat man beispielsweise geflüchtete Kinder aus Afghanistan unbürokratisch in die Vereinsfamilie aufgenommen, die für sie
anfallenden Jahresbeiträge und Trainingsgebühren werden komplett vom Club getragen. Ergänzend wurden sie vom TCB mit Tennisschlägern und -bällen ausgestattet. Nun verfügen sie über ihre eigene Ausrüstung, die ihnen die Teilnahme am geregelten Trainingsbetrieb ermöglicht. Die Anlagen des Vereins können sie zusätzlich auch außerhalb der normalen Trainingszeiten nutzen. Mit Hilfe von qualifizierten Trainerinnen und Trainern fördert der TCB insgesamt mehr als 100 Mitglieder im Kinder- und Jugendalter, die in alters- und leistungsgerechten Trainingsgruppen organisiert sind. Als Zusatzangebot bietet man in Barsbüttel außerdem ein kostenloses Fördertraining für talentierte Sportlerinnen und Sportler an. Auch für die Hortkinder aus der Offenen Ganztagsschule Willinghusen engagiert sich der TC Barsbüttel. Um ihnen sportlich bewegte Sommerferien zu bescheren, veranstaltete man zum Beispiel ein kostenloses Trainingscamp.

Tennisverein Horst

Zu den schleswig-holsteinischen Sportvereinen, die sich für die Interessen aller Kinder und Jugendlichen einsetzen, gehört zweifelsfrei auch der Tennisverein Horst. Um junge Menschen für den Tennissport zu begeistern und sie für ein sportlich bewegtes Leben zu motivieren, strukturiert der Verein seine Jugendarbeit derzeit komplett neu. So gründete der TV Horst an der Grundschule Op de Host sowie der Gemeinschaftsschule Jacob-Struwe zwei Tennis-AGs für alle Interessierten und startete dort Kooperationen. Diese Schul-AGs erwiesen sich bereits nach kürzester Zeit als großer Erfolg, denn die Kapazitätsgrenzen waren aufgrund von stetig steigenden Teilnehmerzahlen schnell erreicht. Im direkten Anschluss an das Schulengagement ist es die Zielsetzung des TVH, interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt in seine neu gegründeten Kinderund Jugendtrainingsgruppen zu integrieren. Bei diesem Engagement möchte der TV Horst gerade auch die Kinder und Jugendlichen fest in das Vereinsgeschehen integrieren, die aus sozial schwächeren Verhältnissen stammen. Ganz generell möchte der Verein mit seinen verschiedenen Aktionen gezielt Hemmschwellen und Vorurteile abbauen, da jedes Kind herzlich willkommen ist. Für die kommenden Schulferien hat man außerdem bereits ein Feriencamp geplant, um die jungen Sportlerinnen und Sportler auch in der schulfreien Zeit zu begeistern und ihnen gemeinschaftliche Aktivitäten im Verein zu ermöglichen.

Kieler Kanu-Klub, Luftsportverein Kiel, SV Friedrichsort und TuS Hasseldieksdamm-Mettenhof

Der Kieler Kanu-Klub, der Luftsportverein Kiel, die Sportvereinigung Friedrichsort, der TuS Hasseldieksdamm-Mettenhof, der TuS Holtenau und der 1. Kieler Gesundheits- und Rehasportverein gehören zu den besonders engagierten Vereinen in Schleswig-Holstein. Auf besondere Art und Weise setzen sie sich dafür ein, dass allen interessierten Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an organisierten Sportangeboten ermöglicht wird. Dabei spielt es für die Vereinsverantwortlichen keine Rolle, welche geistigen oder körperlichen Handicaps die jungen Menschen mitbringen.

In Kooperation mit mehreren Interessenvertretungen sowie verschiedenen Akteuren entwickelte man die Idee eines trägerneutralen Vereinsportals für Menschen mit und ohne Handicaps. Mit Hilfe dieses Portals „InTus“ sollen Sportinteressierte, unabhängig davon, ob sie Beeinträchtigungen haben oder nicht, zur aktiven Teilnahme und Mitgestaltung ermutigt werden. Ziel des Netzwerks ist es, den Inklusionssport in Kiel und Umgebung nachhaltig zu etablieren und damit verbunden für Respekt, Beachtung und Toleranz zu werben. Bei seinen Aktivitäten kann sich das Netzwerk nicht nur auf die zahlreichen Kooperationspartner verlassen, sondern ebenso auf die fachliche Unterstützung des größten europäischen Behindertensportvereins FIFH Malmö aus Schweden, zurückgreifen.

MTV Horst

Der MTV Horst gehört zu den Vereinen in Schleswig-Holstein, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren. In Horst möchte man den jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und sie für sportliche Erlebnisse begeistern. Dabei spielt es für die Verantwortlichen des MTV keine Rolle, welche geistigen oder körperlichen Handicaps die Kinder mitbringen, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Das sportliche Angebotsspektrum des Vereins reicht von der „Schnullerbande“, für Kinder ab einem Alter von acht Monaten, bis hin zu Ballsportgruppen für Jugendliche. Im Rahmen seiner gesamten Aktivitäten verfolgt der MTV wichtige Grundsätze der Integration sowie Inklusion und er beteiligt sich an der landesweiten Kampagne „Aktiv im Kinderschutz“. Um die Kinder bereits frühzeitig für ein sportliches Leben zu begeistern, organisiert man in Horst zusätzlich Kooperationsangebote mit Kitas und Schulen. Auch in den Schulferien sollen die jungen Menschen aus der örtlichen Umgebung aber nicht auf sportliche Aktivitäten verzichten müssen. Aus diesem Grund bietet der MTV Horst für diejenigen Sport- und Spaßtage sowie Sportcamps an, die in ihren Ferien aktiv sein möchten. Kinder und Jugendliche aus finanziell schwachen Verhältnissen werden dabei unbürokratisch in die verschiedenen Vereinsgruppen integriert und tatkräftig bei der Handhabung der Bildungskarte unterstützt.

TSV Schleswig

Der TSV Schleswig gehört zu den Sportclubs in unserem Land, die sich auf besondere Art und Weise für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche engagieren.

Dort möchte man den jungen Menschen eine Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und sie für sportliche Erlebnisse begeistern. In diesem Zusammenhang spielt es keine Rolle, welche geistigen oder körperlichen Handicaps die Kinder mitbringen, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Neben einer großen Schwimmabteilung umfasst das Angebotsspektrum des TSV Schleswig unter anderem Basketball, Floorball, Tanzen sowie verschiedene Turndisziplinen.  In allen Vereinssparten soll jedes interessierte Kind die Möglichkeit erhalten, mit dem organisierten Sport in Verbindung zu treten, um schlussendlich langfristig in diesen integriert zu werden. Im direkten Anschluss an die Sommerpause plant der Verein eine ganz besondere Aktion: Sein landesweit ausgeschriebenes Basketballturnier stellt der TSV unter das Motto „Kein Kind ohne Sport!“. Die etwa 600 Aktiven und Zuschauer werden durch eine entsprechend informative Ausstattung der Sporthalle sowie durch die Einbindung in das Programm auf die Aktion aufmerksam gemacht.  Im Rahmen des Turniers eingenommene Spenden sollen es sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen in der Schleistadt dann zukünftig ermöglichen, an den persönlich favorisierten Sportangeboten teilzunehmen.

Wedeler TSV

Der Wedeler TSV gehört zu jenen schleswig-holsteinischen Sportvereinen, die sich in besonderem Maße für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen.

In Wedel möchte man den jungen Menschen eine Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und sie für sportliche Erlebnisse begeistern. Um gerade auch die sozial benachteiligten Kinder aus der näheren Umgebung oder neu in der Stadt aufgenommene Flüchtlinge und Asylbewerber in das Vereinsangebot zu integrieren, arbeitete man beim TSV eine besondere Idee aus: Gemeinsam mit der in Wedel ansässigen Koordinierungsstelle „Deutsch als Zweitsprache“ sowie Schulen mit sogenannten „DaZ-Klassen“ organisiert der Verein verschiedene Sportvormittage. In deren Rahmen wird Kindern aus Flüchtlingsfamilien sowie Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund die Möglichkeit eröffnet, ihrer sportlichen Leidenschaft nachzugehen. In Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern werden unterschiedliche Sporteinheiten angeleitet, die das gesamte Angebotsspektrum des Wedeler TSV präsentieren. Grundsätzlich möchte man außerdem auf jene Schülerinnen und Schüler aktiv zugehen, die in Wedel aufgewachsen sind, um sie für eine Teilnahme am organisierten Sport  zu motivieren. Denn auch ihnen fehlen nicht selten die finanziellen Mittel, um eine Vereinsmitgliedschaft zu bezahlen. Deshalb sollen die Kinder und deren Eltern mit Hilfe von Informationszetteln auf vorhandene Unterstützungsmöglichkeiten hingewiesen werden.

TSV Pellworm

Der TSV Pellworm gehört zu den Sportvereinen in Schleswig-Holstein, die sich in besonderem Maße für Kinder und Jugendliche engagieren.

Auf der Nordseeinsel möchte man jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereins- Leben ermöglichen und sie für sportliche Erlebnisse begeistern. Dabei ist es für die Verantwortlichen unerheblich, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld diese kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Direkt auf der Startseite seines Internetauftritts rückt der Verein die Kinder- und Jugendarbeit in den Fokus. Dort macht man den Besucherinnen und Besuchern deutlich, welch zentrale Rolle den jungen Sportlerinnen und Sportlern im TSV zukommt. Darüber hinaus werden Interessierte, Geschwisterkinder und Gäste aktiv zur Teilnahme an den verschiedenen Vereinsangeboten ermutigt, auch wenn sie bislang noch keine Berührung mit dem organisierten Sport hatten. Auf diese Weise soll wirklich jedes interessierte Kind die Möglichkeit erhalten, an den Angeboten des TSV teilnehmen zu können. Das Spektrum der Vereinssparten reicht dabei von mehreren Kinderturngruppen, über verschiedene Ballsportarten bis hin zu unterschiedlichen Tanzsportangeboten. Bei all den Aktivitäten des TSV Pellworm stehen der Spaß am Sport und die Freude an der Bewegung besonders im Vordergrund. Als Organisator des jährlich stattfindenden Pellworm-Triathlon begeistert der Verein außerdem unzählige Athletinnen und Athleten und betreibt damit Werbung für sportliche Aktivitäten auf der Nordseeinsel.

TSV Trittau

Der TSV Trittau ist einer der Vereine in Schleswig-Holstein, die sich aktiv im Kinder- und Jugendsport engagieren.

Dort geht man neue Wege im Bereich „Sport und Inklusion“, denn der Verein führt Menschen mit und ohne Handicap beim gemeinsamen Sport zusammen. Im Rahmen des KSV-Projektes „Sport für alle - Stormarner Vereine leben inklusiven Sport“ bietet der TSV Trittau ein vielfältiges und inklusives Leichtathletiktraining für Kinder an, um sie an den organisierten Sport heranzuführen. Auf spielerische Art und Weise fördern sie nachhaltig ihre sportlichen Fähigkeiten, indem sie regelmäßig ihre Koordination, ihre Ausdauer, die Schnelligkeit sowie die Sprung- und Wurfkraft trainieren. Unter dem Motto „Fit durch den Winter“ startete der Verein außerdem bereits im November vergangenen Jahres, gemeinsam mit der Herrmann Jülich Werkgemeinschaft, ein Athletiktraining für alle Interessierten. Seither trainieren sportbegeisterte junge Menschen mit und ohne Handicaps miteinander und bereiten sich gemeinsam auf verschiedene Wettkämpfe, beispielsweise den Trittau Run oder das Deutsche Sportabzeichen, vor.

Foto: Sven Höper

TuS Collegia Jübek

Der TuS Collegia Jübek ist einer der schleswig-holsteinischen Vereine, die sich besonders für die Belange sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

Dort verfolgt man das Ziel, allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben zu ermöglichen und ihnen attraktive Freizeitbeschäftigungen anzubieten. In diesem Zusammenhang ist es unerheblich, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld diese Kinder kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. In den Kindersportgruppen und in der Jugendfußballsparte hat der TuS viele Kinder von Flüchtlingen und Asylbewerbern beitragsfrei aufgenommen. Auf diese Weise ermöglicht ihnen der Verein die Teilnahme an den regelmäßigen Trainingseinheiten und am Spielbetrieb der verschiedenen Mannschaften. Parallel dazu informiert man die sozial benachteiligten Familien aktiv über verschiedene Unterstützungsmaßnahmen. Denn unter bestimmten Umständen können die Mitgliedsbeiträge über das Bildungs- und Teilhabepaket finanziert werden. Ergänzend zum regulären Sportangebot organisiert der Verein beispielsweise ein Sportfest, um möglichst viele junge Menschen für ein aktives Leben zu begeistern und sie nachhaltig in den organisierten Sport zu integrieren.

SC Kaköhl, SV Knudde Giekau, TSV Dannau, TSV Hessenstein und VfL Schwartbuck

Große Freude bei fünf Vereinen aus dem Kreis Plön: Die Sportjugend Schleswig-Holstein und die Schleswig-Holstein Netz AG überreichten dem SC Kaköhl, dem SV Knudde Giekau, dem TSV Dannau, dem TSV Hessenstein und dem VfL Schwartbuck im Rahmen des Fußballtrainings der JSG Hohwachter Bucht jeweils ein Starter-Paket, um die Vereine für deren Engagement zugunsten sozial benachteiligter Kinder auszuzeichnen.

Der SC Kaköhl, der SV Knudde Giekau, der TSV Dannau, der TSV Hessenstein und der VfL Schwartbuck gehören zu jenen Vereinen in Schleswig-Holstein, die sich auf besondere Art und Weise dafür einsetzen, dass den interessierten Kindern und Jugendlichen der Zugang zum organisierten Sport geebnet werden kann. Unter dem Dach der neu gegründeten JSG Hohwachter Bucht möchte man den Jugendfußball in der gesamten Region intensiv fördern und den vielen Sportlerinnen und Sportlern eine langfristige Perspektive eröffnen. In diesem Zusammenhang ist es die Zielsetzung der Vereine, möglichst viele junge Menschen dauerhaft für den Sport zu begeistern, sie ihren Anforderungen entsprechend zu trainieren und sie altersgerecht am regelmäßigen Punktspielbetrieb teilnehmen zu lassen. Die Verantwortlichen setzen sich besonders dafür ein, dass auch wirklich allen interessierten Kindern und Jugendlichen eine aktive Teilnahme ermöglicht werden kann. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld die Kinder kommen oder unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Die Vereine eröffnen ihnen den direkten Zugang zu wichtigen sportlichen Erlebnissen und motivieren sie langfristig für ein sportlich aktives Leben sowie die regelmäßige Bewegung in der Gemeinschaft. Darüber hinaus werden den jungen Sportlerinnen und Sportlern wichtige Werte wie gegenseitiger Respekt, Teamgeist und faires Verhalten gegenüber allen Beteiligten vermittelt. Mit Hilfe ihrer qualifizierten Trainerinnen und Trainer kann die JSG Hohwachter Bucht sowohl im Junioren- als auch im Juniorinnenbereich Mannschaften in allen Altersklassen aufstellen und sie am Spielbetrieb teilnehmen lassen.

TSV Lindewitt

Beim TSV Lindewitt möchte man Kinder und Jugendliche für eine aktive Teilnahme am Vereinsgeschehen motivieren und sie für sportliche Erlebnisse begeistern. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Unter dem Motto „2017 wird unser sportliches Jahr“ möchte der Verein möglichst viele junge Menschen erreichen und ihnen verschiedene Teilhabemöglichkeiten im organisierten Sport eröffnen. Zu diesem Zweck erarbeitet der TSV gemeinsam mit Kindern und deren Eltern eine Jahreskonzeption, um bei der Planung der eigenen Angebotsstruktur individuell auf die Interessen und aktuellen Bedürfnisse eingehen zu können. In Kooperation mit örtlichen Schulen, dem Kindergarten sowie den Gemeinden Lindewitt und Großenwiehe sollen verschiedene Projekte realisiert werden. Dazu gehören beispielsweise die Planung eines großen Sommerfestes, das alle Sparten miteinander vernetzt und die Schaffung eines gemeinsamen Jugendraums für den Verein. Bereits von Beginn an unterstützt der TSV Lindewitt außerdem die in der Umgebung aufgenommenen Flüchtlinge und Asylbewerber. Sie erhalten die Möglichkeit, an allen Angeboten des Vereins teilzunehmen und auf diese Weise ihre sportliche Leidenschaft auszuleben. Zusätzlich werden außersportliche Aktionen angeboten, um die jungen Menschen aus verschiedenen Nationen langfristig für den organisierten Sport zu begeistern.

Foto: Reinhard Friedrichsen

Oldenburger SV

Mit der Intention, möglichst viele junge Menschen miteinander in Kontakt zu bringen und sie gemeinsam von der sportlichen Bewegung zu begeistern, rief der Oldenburger SV eine neue Kinderspielgruppe ins Leben. Im Rahmen dieser wöchentlichen Sporteinheit sind alle Interessierten zwischen sechs und zwölf Jahren herzlich dazu eingeladen, ihre sportliche Leidenschaft zu entdecken oder ausgiebig auszuleben. Dabei werden junge Menschen mit körperlichen und geistigen Handicaps ebenso angesprochen wie Kinder aus sozial schwachen Familien. Über den engen Kontakt zu ortsansässigen Schulen sollen beispielsweise gerade auch diejenigen motiviert werden, die bislang keinen Zugang in den Vereinssport finden konnten. Durch die Tatsache dass das Angebot in einer bedarfsgerechten Sporthalle stattfindet, eröffnet der Verein jedem interessierten Kind eine Möglichkeit zur Teilnahme. Auch Kinder mit Übergewicht und junge Menschen mit Migrationshintergrund werden beim Oldenburger Sportverein mit offenen Armen empfangen. Besonders die in der örtlichen Gemeinschaft aufgenommenen Flüchtlinge und Asylbewerber hatten von Beginn an großes Interesse an der Vereinsgruppe. Sie finden darüber einen Zugang zum organisierten Sport, können spielerisch andere Kinder kennenlernen und auf diese Weise effektiver in die Gemeinschaft integriert werden. Organisiert wird das Angebot von einem sehr engagierten Übungsleiter mit jahrelanger Erfahrung im Kinder- und Jugendsport. Das Interesse daran ist inzwischen so groß geworden, dass perspektivisch eine weitere Gruppe eröffnet werden soll.

100. Starter-Paket: TV Uetersen

Der Tennisverein Uetersen gehört zu jenen Sportclubs in Schleswig-Holstein, die sich stark für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche engagieren.

Unter dem Motto „Unser Verein, stark durch die Jugend; unsere Jugend, stark durch den Verein“ möchte der TV Uetersen jungen Menschen eine aktive Teilnahme am organisierten Sport ermöglichen und sie für sportliche Erlebnisse begeistern. Das Ziel des Vereins ist es, die vielen Kinder und Jugendlichen möglichst frühzeitig für regelmäßige Bewegung zu motivieren. Daher organisiert der TV Uetersen, ergänzend zu den regulären Trainingseinheiten, Schnupperkurse, eine Ballschule, Ferienprojekte sowie verschiedene Jugendveranstaltungen. Um die jungen Menschen für sportliche Aktivitäten im Verein und insbesondere für den Tennissport zu begeistern, bietet der TVU außerdem verschiedene AGs für Schülerinnen und Schüler von drei Grund- und einer Gemeinschaftsschule an. Im Rahmen des Angebots können die Kinder nachhaltig ihre Körperbeherrschung verbessern, ihre Fitness fördern und technische Fähigkeiten erlernen. Bei all diesen Aktivitäten ist es unerheblich, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld die Kinder und Jugendlichen kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Damit gerade auch die sozial benachteiligten Sportlerinnen und Sportler an den Vereinsangeboten teilnehmen können, werden diese individuell durch den TV Uetersen gefördert. So unterstützt der Verein die Kinder und Jugendlichen beispielsweise bei anfallenden Kosten für Trainingseinheiten und bezuschusst die Teilnahme an Trainingscamps oder weiteren Sportaktivitäten.

TuS Nortorf

Der Turn- und Sportverein Nortorf gehört zu jenen Clubs in unserem Land, die sich auf vorbildliche Art und Weise zugunsten benachteiligter Kinder engagieren.

In Nortorf möchte man jungen Menschen eine aktive Teilnahme am Vereinsgeschehen ermöglichen und sie für sportliche Erlebnisse begeistern. Dabei ist es unerheblich, welche geistigen oder körperlichen Handicaps die Kinder mitbringen, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Insbesondere bei der Integration der in der Umgebung aufgenommenen Flüchtlinge und Asylbewerber spielt der TuS Nortorf eine entscheidende Rolle. Beispielsweise erhalten Flüchtlinge die Möglichkeit, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus Nortorf, das wöchentliche TuS-Judotraining zu besuchen. Dem moralischen Judoprinzip „vom gegenseitigen Helfen zum beiderseitigen Wohlergehen“ folgend, können sich die jungen Menschen miteinander bekanntmachen und dabei spielerisch Hemmschwellen abbauen. Neben Koordinationsübungen und Einheiten, bei denen verschiedene Techniken und die Fallschule gelehrt werden, steht auch das „Ringen und Raufen“ auf dem Stundenplan. Dabei werden den jungen Sportlerinnen und Sportlern wichtige Werte wie gegenseitiger Respekt, Hilfsbereitschaft und Selbstbeherrschung vermittelt, während sie zusätzlich zentrale Eigenschaften wie Ehrlichkeit, Höflichkeit und gegenseitige Wertschätzung erlernen.

TV Grundhof

Unter dem Motto „Wahre Nächstenliebe“ steht der Turnverein Grundhof besonders für Werte wie Toleranz, Offenheit und Menschlichkeit.

Der TVG wirbt für ein respektvolles Miteinander und pflegt enge partnerschaftliche Beziehungen zu anderen Vereinen und Verbänden, auch weit über den Sport hinaus. Sowohl für junge Menschen als auch für die ganze Familie ist der Verein eine attraktive Anlaufstelle. Besonders Kinder und Jugendliche möchte der TVG für ein sportlich bewegtes Leben begeistern und sie während ihrer Reifeentwicklung in unserer Gesellschaft begleiten. Neben teamorientierten Ballsportarten wie Fußball, Volleyball, Tennis und Handball sowie einer Judoabteilung, sind es speziell die vielfältigen Angebote der Turnsparte, die abwechslungsreiche Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für junge Menschen bieten. Eine zentrale Rolle in der Vereinsarbeit nimmt dabei der Jugendausschuss ein, der die unterschiedlichsten Aktionen engagiert plant und kreativ umsetzt. Dazu gehören beispielsweise das berühmte „Warten auf den Weihnachtsmann“, die „Games-Night“ oder der Besuch eines Freizeitparks. Auch die jährlichen Zeltlager „HUB“ und „grunZ“, die eine unvergessliche Zeit voller Spiel und Spaß für alle Beteiligten garantieren, erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. Bereits frühzeitig nahm der TV Grundhof bei der Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern eine Vorbildfunktion in seiner Region ein. Gemeinsam mit der Flüchtlingshilfe, unterschiedlichen Verbänden, der Verwaltung und den ehrenamtlichen Übungsleitern baute man innerhalb von kürzester Zeit ein engmaschiges Netzwerk auf, um die Kinder und Jugendlichen wirkungsvoll in den Verein und die Gesellschaft zu integrieren. Der TVG bezieht öffentlich Stellung zu seinem Engagement für geflüchtete Menschen und Menschlichkeit, um auf diese Weise die verbindende Wirkung des Sports zu präsentieren. Zusätzlich bietet man interessierten Flüchtlingen Deutschkurse im Vereinsheim und die Teilnahme an verschiedenen Vereinsevents an.

Reit- und Fahrschule Kellinghusen

Die Reit- und Fahrschule Kellinghusen gehört zu jenen Vereinen in unserem Land, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren.

In Kellinghusen möchte man den jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und sie für sportliche Erlebnisse begeistern. Dabei ist es für die Verantwortlichen unerheblich, welche geistigen oder körperlichen Handicaps die Kinder mitbringen, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Begleitet von Mitarbeitern des Mehrgenerationenhauses haben interessierte Kinder von Flüchtlingen und Asylbewerbern die Möglichkeit, auf der Vereinsanlage erste Kontakte mit den Pferden aufzunehmen und Wissenswertes über sie zu erfahren. Außerdem werden die jungen Menschen schrittweise und spielerisch an das Voltigieren herangeführt. Neben dieser sportlichen Betätigung haben sie außerdem die Möglichkeit, von der Ruhe und Empathie der Pferde zu profitieren. Die oftmals durch Krieg und Flucht traumatisierten Kinder erfahren auf diese Weise wichtige Werte, beispielsweise Verlässlichkeit und Vertrauen. Indem sie regelmäßig neue Fähigkeiten beim Turnen mit dem Pferd erlernen, können die Kinder und Jugendlichen zudem schrittweise ihr Selbstbewusstsein stärken. Bei den Voltigierstunden sind zusätzlich auch immer junge Sportlerinnen und Sportler aus den Turniergruppen des Vereins anwesend, um die Kinder der Flüchtlinge und Asylbewerber in den regulären Trainingsbetrieb sowie das Vereinsleben zu integrieren.

SV Türkspor Bad Oldesloe

Der SV Türkspor Bad Oldesloe ist einer der Vereine, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

Beim SV Türkspor möchte man jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und sie an sportlichen Erlebnissen teilhaben lassen. In diesem Zusammenhang ist es unerheblich, welche geistigen oder körperlichen Handicaps die Interessierten mitbringen und aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie ursprünglich kommen. Beispielsweise organisiert der SVT im Rahmen des Projektes „Sport für alle - Stormarner Vereine leben inklusiven Sport“ ein inklusives Fußballangebot. Dabei werden die inklusiven Fußballmannschaften der Einrichtungen „tohus“, „Haus Ingrid“, „prosocial“ sowie das Team der Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe in den SV Türkspor integriert. Ergänzend dazu hat man die neu gegründete Vereinsmannschaft für weitere Sportlerinnen und Sportler geöffnet, die mit und ohne Handicaps gemeinsam ihrer Fußball-Leidenschaft nachgehen können. Dieses Angebot wird von den Trainern des SVT an zwei Tagen in der Woche betreut und für die Zukunft ist sogar die gemeinsame Teilnahme an verschiedenen Turnieren geplant. Mit diesem inklusiven Fußballangebot geht der Verein neue Wege und führt viele Menschen mit und ohne Handicaps beim gemeinsamen Sport zusammen. Auch bei der Integration von minderjährigen Flüchtlingen in den Sport und die Gesellschaft spielt der Verein eine zentrale Rolle. Im Rahmen eines regelmäßigen Trainings können die jungen Menschen ihre fußballerischen Fähigkeiten verbessern, Freundschaften knüpfen und damit verbunden sprachliche Fortschritte machen.

1. SC Norderstedt

Der 1. SC Norderstedt gehört zu den Sportvereinen in Schleswig-Holstein, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren.

In Norderstedt möchte man den jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und sie für sportliche Erlebnisse begeistern. Dabei spielt es für die Verantwortlichen keine Rolle, welche geistigen oder körperlichen Handicaps die Kinder mitbringen, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. In Kooperation mit zwei Norderstedter Grundschulen bietet der 1. SCN unter dem Motto „Sportwochen – Grundschulen in Bewegung“ ein umfangreiches Sportprogramm an. Die Schülerinnen und Schüler können dabei vielfältige Sportarten ausprobieren und so eventuell ganz neue Facetten des Sports kennenlernen. Auf diese Weise werden die Kinder der beiden Schulen für ein sportlich aktives Leben animiert und spielerisch in den organisierten Sport beim 1. SC Norderstedt integriert. Nach Beendigung der Sportwochen haben die interessierten Schülerinnen und Schüler dann erst einmal die Möglichkeit, kostenfrei an den verschiedenen Vereinsangeboten teilzunehmen. Sollten im Anschluss an die kostenfreie Teilnahme finanzielle Engpässe bei den Kindern bzw. deren Familien entstehen, bietet ihnen der Verein günstige Mitgliedskonditionen und individuelle Lösungen an.

THW Kiel

Der Turnverein Hassee-Winterbek Kiel gehört zu jenen Sportvereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

Beim THW Kiel möchte man jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und ihnen sportliche Erlebnisse bieten. Dabei ist es unerheblich, welche geistigen oder körperlichen Handicaps die Kinder mitbringen, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Im Rahmen des umfangreichen Kindersportangebots setzt sich der Verein zum Ziel, möglichst alle interessierten jungen Menschen für ein sportlich aktives Leben zu begeistern und sie dauerhaft in den organisierten Sport einzubinden. Dabei leistet der THW beispielsweise seit vielen Jahren vorbildliche Arbeit für junge Sportlerinnen und Sportler mit Handicap. Ebenso konnte man inzwischen eine Sportgruppe für adipöse Kinder als festen Bestandteil des vereinseigenen Kindersportangebots etablieren. Mit der Aktion „Spiel und Sport am Sonntag“ eröffnet der THW Kiel Kindern und Jugendlichen außerdem die Möglichkeit, gemeinsam mit erwachsenen Familienmitgliedern sportlich aktive Wochenendstunden zu erleben. Um auch die Jüngsten in den Kindertagesstätten und Schulen für den Sport zu begeistern, beteiligt sich der Verein bereits seit vielen Jahren sehr engagiert an den Projekten „Schule und Verein“ sowie „Kita und Verein“. Kinder und Jugendliche aus finanziell schwachen Verhältnissen werden dabei unbürokratisch in die verschiedenen Vereinsgruppen integriert und tatkräftig bei der Handhabung der Bildungskarte unterstützt.

Foto: Annette Goeder

Rellinger TV

Der Rellinger Turnverein gehört zu den schleswig-holsteinischen Sportvereinen, die sich auf besondere Art und Weise für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche engagieren.

Beim Rellinger TV möchte man den jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und ihnen sportliche Erlebnisse bieten. Dabei ist es unerheblich aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Dieses Engagement verdeutlicht beispielsweise der in den Sommerferien stattfindende RTV-Ferienspaß. Denn in dessen Rahmen organisiert der RTV ein vielfältiges Programm, um Kindern und Jugendlichen die verschiedenen Sportangebote näherzubringen und ihnen bewegte Ferien zu ermöglichen. Ein besonderes Augenmerk wird bei der inhaltlichen Gestaltung auf die Förderung der Grundmotorik von jungen Menschen gelegt. Außerdem haben die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, das Deutsche Sportabzeichen abzulegen. Für die kommenden Sommerferien laufen bereits die Planungen, damit der Ferienspaß erneut angeboten werden kann. Auch die Familien verliert der RTV nicht aus seinem Blickfeld. Um Kinder und Jugendliche gemeinsam mit ihren Eltern in Bewegung zu bringen und sie für ein sportlich aktives Leben zu motivieren, veranstaltet der Verein einen jährlich stattfindenden Familienlauf.

Lübecker Turnerschaft

Die Lübecker Turnerschaft gehört zu jenen Sportvereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren.

Bei der Lübecker TS möchte man den jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und ihnen sportliche Erlebnisse bieten. Dabei ist es unerheblich, welche geistigen oder körperlichen Handicaps die Kinder mitbringen, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Besonders in das gemeinsame Trend-Sport-Angebot „AcroLiner“, bestehend aus Akrobatik, Breakdance, Capoeira, Trampolinspringen sowie Parcour, möchte man alle interessierten Kinder und Jugendlichen aktiv einbinden. Im Rahmen dieser Sport-Gruppe werden den teilnehmenden jungen Menschen auf sportliche Weise wichtige Werte wie Teamgeist und Fairness vermittelt. Damit verbunden möchte man die jungen Sportlerinnen und Sportler bei der Stärkung des eigenen Selbstbewusstseins unterstützen und ihr persönliches Sozialverhalten prägen. So engagiert sich der Verein beispielsweise auch gegen Rassismus und Gewalt. Durch organisierte Wochenendfreizeiten und Ferienfahrten, bei denen der Gedanke „Spiel, Sport und Freude“ im Vordergrund steht, wird das gesamte Jugend-Angebot der Lübecker Turnerschaft abgerundet.

Foto: Fotoagentur 54°, Felix König

Handball Sport-Club Rosenstadt Eutin

Der Handball Sport-Club Rosenstadt Eutin ist einer der Vereine, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren.

Im Jahr 2014 wurde der HSC als inklusives Handballprojekt gegründet, um allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am organisierten Sport zu ermöglichen. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen Umfeld die Kinder kommen und mit welchen Handicaps sie sich arrangieren müssen. Eine kompetente und vielfältige Ausbildung der jungen Sportlerinnen und Sportler liegt den Vereinsverantwortlichen dabei besonders am Herzen. Umgesetzt wird dieses inklusive Konzept mit Hilfe verschiedener Projektbausteine. Durch offene Trainingseinheiten und eine Kooperation mit Grundschulen sollen beispielsweise möglichst alle Kinder die Möglichkeit erhalten, mit dem Handballsport in Kontakt zu treten. Neben mehrsprachigen Angeboten und einem Mädchenprojekt, werden im Rahmen des HSC-Engagements auch Turniere mit Schulteams organisiert. Zusätzlich beteiligt sich der Verein am Inklusionsprojekt „Ostholstein – erlebbar für alle“, bei dem es darum geht, den Menschen inklusive und barrierefreie Angebote näherzubringen und parallel dazu neue Möglichkeiten zu schaffen.

Automobilclub Nordfriesland

Der Automobilclub Nordfriesland gehört zu den Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten aller interessierten Kinder und Jugendlichen engagieren.

Beim ACNF möchte man den jungen Menschen die Teilnahme am Vereinsleben ermöglichen und ihnen sportliche Erlebnisse bieten. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen Umfeld sie kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Im Rahmen der Vereinsaktivitäten möchte man den Kindern und Jugendlichen frühzeitig den Umgang mit motorisierten Fahrzeugen vermitteln und ihnen dabei die Grenzen der Physik lehrreich aufzeigen. Auf diese Weise sollen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch für ihre Beteiligung am Straßenverkehr geschult sowie für ihren Einstieg als Fahranfänger trainiert werden. Um den Teamgeist und das Gemeinschaftsgefühl der begeisterten Sportlerinnen und Sportler auch außerhalb der Trainingszeiten zu stärken, bietet der ACNF regelmäßige Jugendfreizeiten an. Bei all diesen Aktivitäten legen die Vereinsverantwortlichen großen Wert auf den Einklang von Motorsport und Umwelt. Derzeit errichtet der Verein einen eigenen Jugendraum, um den Kindern und Jugendlichen eine zusätzliche Möglichkeit zum regelmäßigen gemeinsamen Austausch zu eröffnen.

Kieler MTV

Der Kieler MTV gehört zu den Sportvereinen, die sich auf besondere Art und Weise für die Belange von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen engagieren.

Beim KMTV soll es jedem jungen Menschen ermöglicht werden, die verschiedenen Sportangebote auszuprobieren und aktiv am Vereinsleben teilzuhaben. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie kommen, unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben und welche geistigen oder körperlichen Handicaps die Kinder mitbringen. So verfolgt der Verein im Rahmen seiner vielfältigen Kurs- und Sportangebote beispielsweise den Inklusionsgedanken und engagiert sich aktiv für die Integration von jungen Sportlerinnen und Sportlern. In Zukunft setzt der Kieler MTV einen zusätzlichen Schwerpunkt im Bereich der Gesundheitsförderung junger Menschen. Deshalb entwickelte der Verein zwei neue Kursmodelle, in denen gezielt und altersgerecht die sportliche Leistungsfähigkeit der Kinder geschult wird. In diesem Zusammenhang bietet man eine spielerische Bewegungsschule sowie ein Funktionstraining für weiterführende Schulen an, um möglichst alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zielgerichtet zu erreichen. Mit Hilfe dieser altersgerechten Förderung möchte man die Kinder und Jugendlichen bereits in jungen Jahren für ein sportlich aktives Leben begeistern.

Eutiner TC Grün-Weiß

Der Eutiner TC Grün-Weiß gehört zu den Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

In Eutin möchte man interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und ihnen sportliche Erlebnisse bieten. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Beispielsweise bietet der Verein Schnupperkurse für junge Flüchtlinge in der Eutiner Tennishalle an. In diesem Rahmen können Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Nationen sportliche Erfahrungen sammeln und ihre Begeisterung für den organisierten Sport entdecken. Die Zielsetzung des ETC ist es, möglichst viele der Teilnehmer für den Tennissport zu begeistern und sie langfristig für eine aktive Teilhabe im Verein zu motivieren. Erst kürzlich ist es dem Eutiner Tennisclub auf diese Weise gelungen, Jugendliche in den Verein aufzunehmen, die fortan beitragsfrei an den verschiedenen Angeboten und Trainingseinheiten teilnehmen können. Die in der Umgebung aufgenommenen Flüchtlinge und Asylbewerber sollen so tatkräftig unterstützt werden und man möchte ihnen, über den gemeinsamen Sport, die Integration in die Gesellschaft erleichtern.

Tanzen in Kiel

Tanzen in Kiel e.V. gehört zu jenen Vereinen, die sich in besonderem Maße zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

Dort möchte man allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und ihnen attraktive Freizeitbeschäftigungen bieten. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen Umfeld diese Kinder kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Gemeinsam als Team sorgen die Vereinsverantwortlichen dafür, dass alle interessierten Kinder und Jugendlichen zu ihnen passende Tanzangebote finden können. Vom Musikgarten für Kinder ab 18 Monaten über mehrere Kids Dance-Gruppen bis hin zu modernen Angeboten für Jugendliche, sind nahezu alle Bereiche abgedeckt. Dem Tanzen kommt dabei im Kinder- und Jugendsport eine besonders zentrale Rolle zu. Auf vielfältige Art und Weise begünstigt er die ganzheitliche Entwicklungsförderung der jungen Menschen. Denn zur altersgerechten Entwicklung der Kinder und Jugendlichen leistet er einen wichtigen Beitrag, auch über die tanzsportspezifischen Aspekte hinaus. Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche, denen nur eingeschränkt finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, werden bei Tanzen in Kiel tatkräftig unterstützt. Darüber hinaus beteiligt sich der Verein mit mehreren Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern an der landesweiten Kampagne „Aktiv im Kinderschutz“.

TSV Bargteheide

Der TSV Bargteheide gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren.

In Bargteheide soll es jedem interessierten jungen Menschen ermöglicht werden, die verschiedenen Sportangebote auszuprobieren und aktiv am Vereinsleben teilzunehmen. Dabei ist es unerheblich, ob die interessierten Kinder geistige oder körperliche Handicaps haben. Deshalb organisiert der TSV beispielsweise einen inklusiven Anfängerkurs im Skaten. In dessen Rahmen sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Handicaps gemeinsam im Team die Grundtechniken spielerisch erlernen. Die langfristige Zielsetzung dieses Angebots ist es, sich mit diesem Skating-Team für die Special Olympics zu qualifizieren. Um möglichst viele Interessierte erreichen zu können, arbeitet man eng mit den Stormarner Werkstätten und der Woldenhorn-Schule zusammen. Zusätzlich erhofft man sich aus diesem inklusiven Angebot heraus eine Strahlkraft für den gesamten Verein. Der TSV Bargteheide möchte sich in Zukunft noch weiter für Menschen mit Handicaps öffnen, um durch Kooperationen mit verschiedenen Einrichtungen inklusive Sportangebote ins Leben zu rufen.

TSV Drelsdorf-Ahrenshöft-Bohmstedt

Der TSV Drelsdorf-Ahrenshöft-Bohmstedt gehört zu den besonders engagierten Vereinen.

Beim TSV DAB soll es jedem interessierten jungen Menschen ermöglicht werden, die verschiedenen Sportangebote auszuprobieren und aktiv am Vereinsleben teilzuhaben. Dabei ist es unerheblich, welche geistigen oder körperlichen Handicaps die Kinder mitbringen, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Deshalb ergriff der Verein unter dem Motto „Sport für alle Einwohner!“ die Initiative, machte über verschiedene Wege auf sein breites Angebot aufmerksam und schaffte es, viele Menschen für den organisierten Sport zu begeistern. Auch die in der örtlichen Umgebung aufgenommenen Flüchtlinge und Asylbewerber werden vom Verein mit offenen Armen empfangen. Der TSV fördert und unterstützt die geflüchteten jungen Menschen, um sie über den gemeinsamen Sport in die Gesellschaft zu integrieren. Dabei werden ihnen auch die Türen für ein Engagement als Trainer oder Übungsleiter geöffnet. Der nordfriesische Verein bietet außerdem bereits seit vielen Jahren ein psychomotorisches Turnen für Kinder an. Im Sinne der teilnehmenden jungen Menschen ist es das Ziel dieser Frühförderung, die Kompetenzen individuell zu entwickeln und auf diese Weise einen Übergang in die verschiedenen Sportangebote zu realisieren.

TSV Oeversee

Der TSV Oeversee gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise für die Belange sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

In Oeversee möchte man allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und ihnen attraktive Freizeitbeschäftigungen bieten. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen Umfeld diese Kinder kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Gemeinsam mit der örtlichen Grundschule und der Jugendfeuerwehr veranstaltete der TSV ein großes Sommerfest für alle Kinder aus der Gemeinde. Viele verschiedene Mitmachangebote und Aktionen animierten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur sportlichen Betätigung. Auf diese Weise wurde allen interessierten Kindern, unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft, eine Möglichkeit geboten, die vielfältigen Angebote zu erproben und mit dem organisierten Sport in Berührung zu kommen. Für alle Beteiligten erwies sich das große Fest als voller Erfolg, sodass eine Wiederholung ausdrücklich erwünscht ist. Darüber hinaus organisierte der TSV Oeversee einen Sporttag im Rahmen der Ferienpassaktion, um den Kindern und Jugendlichen aus der Umgebung sportlich aktive Ferien zu ermöglichen.

SV Henstedt-Ulzburg

Der SV Henstedt-Ulzburg gehört zu den Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

Beim SV H-U möchte man allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und ihnen sportliche Erlebnisse bieten. Dabei ist es unerheblich, welche geistigen oder körperlichen Handicaps die Kinder mitbringen, aus welchem sozialen oder kulturellen Umfeld sie kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Deshalb startet der Verein, in Kooperation mit den örtlichen Grundschulen, sein Projekt „Sommerolympiade in Henstedt-Ulzburg“. Unter Beteiligung der vielen verschiedenen Vereinsabteilungen entwickelte man ein breit angelegtes Konzept, mit dessen Hilfe die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Sportunterrichts bereits alle angebotenen Disziplinen testen dürfen. Auf diese Weise können sie eine große Bandbreite an Vereinsangeboten ausprobieren und den für sie passenden Sport finden. Die langfristige Zielsetzung des Vereins ist es, möglichst viele Kinder für ein aktives Vereinsleben im SV Henstedt-Ulzburg zu begeistern. Insbesondere die in der Umgebung aufgenommenen Flüchtlinge und Asylbewerber möchte man tatkräftig unterstützen und ihnen, über den gemeinsamen Sport, bei der Integration in die Gesellschaft helfen.

TSV Schwarzenbek

Der TSV Schwarzenbek gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise für die Belange sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

In Schwarzenbek möchte man allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben ermöglichen und ihnen attraktive Freizeitbeschäftigungen bieten. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen Umfeld diese Kinder kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Um dem TSV Schwarzenbek ein modernes Gesicht zu geben und auf diese Weise junge Menschen für die vielfältigen Vereinsaktivitäten zu begeistern, konzipierte man die Kampagne der sogenannten Helden. Bei diesen Helden handelt es sich um Personen, die in den Vereinsfarben gestaltete Anzüge tragen. Sie repräsentieren den TSV Schwarzenbek auf örtlichen Veranstaltungen oder im normalen Sportbetrieb. Zum einen stehen sie stellvertretend für die vielen Helferinnen und Helfer, die das Vereinsleben vielfältig gestalten und zum anderen symbolisieren sie die vielen im Hintergrund tätigen Unterstützerinnen und Unterstützer. Durch die gesamte Aktion konnte das Wir-Gefühl im Verein nachhaltig gestärkt und Zugangshemmnisse bei Kindern und Jugendlichen effektiv abgebaut werden. Außerdem wird den jungen Menschen mit Hilfe der Helden-Kampagne des TSV Schwarzenbek verdeutlicht, dass jeder Mensch gleich ist, egal welche Herkunft er hat oder aus welchen sozialen Verhältnissen er kommt.

Möllner Sportvereinigung

Die Möllner Sportvereinigung gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise für die Belange sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

Bereits seit vielen Jahren engagiert sich die MSV für die Inklusion junger Menschen. Dabei kooperiert der Verein mit dem ortsansässigen „Lebenshilfewerk“, der Förderschule „Steinfeld“ sowie dem integrativen Kindergarten „Schneiderschere“. Im Rahmen dieser Kooperation können die jungen Menschen ihrer sportlichen Leidenschaft und ihrer Freude an der Bewegung nachgehen. Ebenso macht sich die Möllner Sportvereinigung für die Integration von Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Nationen und Kulturen stark. Mit einer neu gegründeten, ballorientierten Kinderturnstunde möchte die MSV besonders neu in der Stadt aufgenommene Flüchtlingskinder zur Teilnahme an den sportlichen Vereinsaktivitäten motivieren. Durch diese wöchentliche Sporteinheit können sie Kontakte zu anderen Kindern knüpfen, spielerisch die neue Sprache erlernen und dabei in das Vereinsleben eingebunden werden. Die Kinderturnstunde fördert außerdem den Mut und die Geschicklichkeitsfertigkeiten der teilnehmenden Kinder.

FTSV Fortuna Elmshorn, SV Hörnerkirchen und SC Pinneberg

Im Rahmen der 25. Kulturwochen der Sportjugend des KSV Pinneberg erhielten drei engagierte Sportvereine jeweils ein Starter-Paket.

Viele junge ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des FTSV Fortuna Elmshorn, des SV Hörnerkirchen und des SC Pinneberg engagieren sich auf besondere Art und Weise im Rahmen der Sportjugendkulturwochen der Sportjugend des Kreissportverbandes Pinneberg. Durch einen vielfältigen ehrenamtlichen Einsatz verfolgt man dort das Ziel, allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Herbstferienprogramm zu ermöglichen und ihnen attraktive Freizeitbeschäftigungen anzubieten. Alle Kinder sind dabei herzlich willkommen, egal ob sie Vereinsmitglieder sind oder nicht. Gemeinsam mit 18 weiteren Vereinen aus dem Kreis Pinneberg beteiligen sich die drei Sportclubs aktiv an der Planung und Durchführung der 25. Sportjugendkulturwochen der Sportjugend des Kreissportverbandes Pinneberg. „Es gibt Dinge, die werden nie alt, und das ist gut so“, kommentiert Karsten Tiedemann, Geschäftsführer des Kreissportverbandes Pinneberg, das bereits seit 25 Jahren erfolgreiche Konzept. „Im Rahmen dieser zwei Ferienwochen werden vielfältige Programme und Angebote in der überfachlichen und sportlichen Jugendarbeit organisiert, um gerade auch den Kindern und Jugendlichen bewegte Ferien zu ermöglichen, die nicht mit ihren Familien in den Urlaub fahren können“, so Stefan König, Vorsitzender der Sportjugend des Kreissportverbandes Pinneberg.

Der FTSV Fortuna Elmshorn bietet den Kindern unter dem Motto „Die Tiere sind los!“ die Möglichkeit, eine Menge spannende Informationen über verschiedene Tiere zu erhalten und dabei viele „tierische Sportarten“ kennenzulernen. Jeder der Tage steht unter einem anderen Motto. Am Tag der Verleihung fanden beispielsweise sportliche Aktivitäten rund um den „Ozean“ statt.

Der SV Hörnerkirchen organisiert für alle interessierten Kinder und Jugendlichen eine sportlich orientierte Woche. Die verschiedenen Angebote reichen dabei vom Hockern, über Kletterstunden bis hin zu Aktivitäten auf der Slackline. Außerdem werden spannende Spiele im Rahmen des Völkerballturniers oder beim „Burgen-Duell“ ausgetragen.

Auch der SC Pinneberg ermöglicht vielen jungen Menschen bewegte Ferien mit seiner aktiven Sportwoche. Dort können die Kinder bei verschiedenen Ballspielen toben oder ihre Kreativität während angeleiteter Bastelstunden ausleben. Zusätzlich bietet der SCP einen speziellen Erste-Hilfe-Kurs für Kinder an, um ihnen wichtige Grundlagen zu vermitteln.

BSG Eutin, SV Fehmarn, TSV Pansdorf, TSV Plön und VfL Bad Schwartau

Im Rahmen der Feierlichkeiten "70 Jahre Schleswig-Holstein" konnten sich fünf engagierte Sportvereine aus unserem Land über jeweils ein Starter-Paket „Kein Kind ohne Sport!“ freuen.

Die BSG Eutin engagiert sich bereits seit dreißig Jahren aktiv für Menschen mit geistigen Handicaps. Im Rahmen eines wöchentlichen Angebots werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, neben Freude an der Bewegung, das sportliche Miteinander und die Begeisterung für Teamgeist vermittelt. Dabei beteiligt man sie aktiv an der inhaltlichen Gestaltung des Trainings. Zusätzlich bindet der Verein die Sportlerinnen und Sportler ebenso in seine weiteren Aktivitäten ein. Denn ihre Teilnahme an den verschiedenen Festen und Veranstaltungen macht die BSG Eutin besonders vielfältig.

Der SV Fehmarn kooperiert gemeinsam mit der Inselschule Fehmarn im landesweiten Projekt „Schule & Verein“. Dort werden viele Kinder und Jugendliche für den organisierten Sport auf der Ostseeinsel begeistert. Um die interessierten Schülerinnen und Schüler auch über das Angebot hinaus in den Verein zu integrieren, werden Teilnahmegutscheine ausgegeben. Sie gewährleisten den Kindern und Jugendlichen eine kostenfreie Halbjahresmitgliedschaft im SV Fehmarn. Außerdem unterstützt man die jungen Mitglieder individuell bei der Bewältigung von Teilhabekosten, um ihnen sportliche Aktivitäten im Verein zu ermöglichen.

Der TSV Pansdorf ist bereits seit einiger Zeit im Bereich des Projektes „Kita & Verein“ aktiv. Auf diese Weise gelingt es, vielen Kindern einen Einblick in die Bewegungswelten zu ermöglichen und sie nachhaltig für sportliche Aktivitäten im Verein zu motivieren. Um bereits den kleinsten Vereinsmitgliedern großen Spaß an der Bewegung zu vermitteln, organisiert der TSV Pansdorf ein regelmäßiges Mutter-Kind-Turnen sowie ein Kinderturntraining. Außerdem bietet man interessierten Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Sportarten Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten an.

Der TSV Plön engagiert sich bereits seit mehr als 15 Jahren äußerst aktiv im Programm „Integration durch Sport“. Besonders in der Boxsparte des Vereins werden regelmäßig Kinder und Jugendliche für eine Teilnahme am organisierten Sport begeistert. Inzwischen haben TSV-Kämpferinnen und -Kämpfer aus 15 Nationen verschiedene nationale und internationale Erfolge feiern können, sodass der Verein regelmäßig bei Meisterehrungen vertreten ist. Darüber hinaus organisiert der TSV traditionell viele Freizeitaktivitäten, um alle interessierten Kinder und Jugendlichen aktiv in das Vereinsleben einzubinden.

Beim VfL Bad Schwartau steht die vereinseigene Jugendarbeit besonders im Fokus. Der zweitgrößte Sportverein aus dem Kreis Ostholstein bietet den Kindern und Jugendlichen ein vielfältiges Sport- und Bewegungsangebot, um sie in jeder Altersstufe für ein aktives und sportlich geprägtes Leben im organisierten Sport zu begeistern. Als anerkannter Stützpunktverein des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ macht sich der VfL außerdem in besonderem Maße für die Einbindung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund in den Vereinssport stark.

TSV Silberstedt

Der TSV Silberstedt gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise für die Belange sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

Dort verfolgt man das Ziel, allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben zu ermöglichen und ihnen attraktive Freizeitbeschäftigungen anzubieten. In diesem Zusammenhang ist es unerheblich, aus welchem sozialen Umfeld diese Kinder kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. So veranstaltet der TSV gemeinsam mit dem DRK Ortsverein Silberstedt sowie der Freiwilligen Feuerwehr Silberstedt ein Dorf- und Vereinssportfest. An den dort präsentierten Sportangeboten können alle interessierten Kinder und Jugendlichen teilnehmen, egal ob sie Vereinsmitglieder sind oder nicht. Auf diese Weise werden die jungen Menschen für ein sportlich geprägtes Leben motiviert und für eine aktive Mitgliedschaft im organisierten Sport begeistert. Außerdem bietet der TSV Silberstedt vielfältige Ferienspaßaktionen und verschiedene Freizeiten für Kinder und Jugendliche an, um ihnen sportliche Ferien zu ermöglichen. Im Rahmen dieser Aktivitäten wird auch das Gemeinschaftsgefühl der jungen Sportlerinnen und Sportler untereinander gestärkt.

Foto: Frau Dr. Kleimann-Balke

FT Eintracht Rendsburg, SFC Eiderstadt/Rendsburg, TSV Friedrichsberg-Busdorf, TSV Vineta Schacht-Audorf und TuS Jevenstedt

Im Rahmen des Schleswig-Holstein Netz Cup 2016 konnten sich fünf schleswig-holsteinische Sportvereine über jeweils ein Starter-Paket „Kein Kind ohne Sport!“ freuen.

Die FT Eintracht Rendsburg engagiert sich aktiv für die Integration im Sport und verfügt sogar über einen eigenen Integrationsbeauftragten im Vorstand. Durch verschiedene Kooperationen mit Kindergärten und Schulen sowie die Einbindung mehrsprachiger Übungsleiter, werden gerade auch Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund gut in das Vereinsleben integriert. Die Beteiligung des Vereins an sozialen Projekten und Ferienangeboten ebnet immer wieder jungen Menschen den Weg in den organisierten Sport.

Der SFC Eiderstadt/Rendsburg macht sich in besonderem Maße für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund stark. Dabei ist der Verein besonders im Bereich des Tanzens aktiv. Aber auch weitere Alternativen wie Volleyball oder Badminton gehören zu den Sportangeboten des Vereins. Um gerade auch Kinder und Jugendliche für den Vereinssport zu begeistern, veranstaltet man außerdem Integrationssportfeste und beteiligt sich aktiv an verschiedenen Großveranstaltungen.

Der TSV Friedrichsberg-Busdorf bietet jungen Menschen in sechs verschiedenen Sportarten Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten. Ergänzend dazu gründete der Verein eine offene Ballsportgruppe, um sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund für die Teilnahme an Angeboten des organisierten Sports zu begeistern. Durch die Beteiligung an einem örtlich aktiven Netzwerk können gerade junge Migrantinnen und Migranten immer wieder für den Vereinssport gewonnen werden.

Der TSV Vineta Schacht-Audorf organisiert traditionell mehrere Veranstaltungen pro Kalenderjahr, um alle interessierten Kinder und Jugendlichen aktiv in das Vereinsleben einzubinden. Beispielsweise veranstaltet man regelmäßig einen Schnuppernachmittag in dessen Rahmen alle Kinder die vielfältigen Vereinsangebote kennenlernen und ausprobieren können. Damit auch den neu in die örtliche Gemeinschaft aufgenommenen Flüchtlingen und Asylbewerbern die Teilnahme an den Vereinssportangeboten ermöglicht werden kann, initiierte der Verein ein eigenes Förderungsmodell.

Der TuS Jevenstedt legt einen besonderen Fokus auf die vereinseigene Jugendarbeit. Im Rahmen verschiedener Kooperationen mit Kindergärten und Schulen werden Kinder bereits im jungen Alter für ein aktives und sportlich geprägtes Leben im organisierten Sport begeistert. Darüber hinaus werden die interessierten Kinder und Jugendlichen dazu animiert, die vielfältigen Vereinsangebote auszuprobieren. Außerdem beteiligt sich der TuS an Aktionen wie dem „Ferienpass“, um jungen Menschen eine sportlich aktive Freizeitgestaltung zu ermöglichen.

Sportzentrum Arlewatt

Das Sportzentrum Arlewatt gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

In Arlewatt ist man sehr darum bemüht, allen jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben zu ermöglichen und ihnen attraktive Alternativen für die Freizeitgestaltung anzubieten. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen Umfeld diese Kinder kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Beispielsweise folgte der Verein unter anderem im Rahmen der Laufserie „Waterkant-Cup“, gemeinsam mit fünf weiteren Sportclubs sowie den startenden Läuferinnen und Läufern, dem Motto „Kein Kind ohne Sport!“. Auf diese Weise nutzte das Sportzentrum die Strahlkraft einer solchen Laufserie, um für die Thematik der sozialen Ausgrenzung im Sport zu sensibilisieren und um bedürftigen jungen Menschen die Teilnahme an Angeboten des organisierten Sports zu ermöglichen. Außerdem werden bereits die Kleinsten mit verschiedenen Kinderturnangeboten für ein sportlich aktives Leben begeistert und in das vielfältige Vereinsgeschehen integriert.

Ahrensburger TSV

Der Ahrensburger TSV gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise für die Belange sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

So veranstaltete der ATSV in Kooperation mit mehreren Partnern beispielsweise den „Sportabzeichentag für ALLE“. In dessen Rahmen konnten interessierte Sportlerinnen und Sportler gemeinsam mit ihren Familien das Deutsche Sportabzeichen absolvieren. Ziel der Veranstaltung war es, dass Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam ihrer sportlichen Leidenschaft und dem Spaß an der Bewegung nachgehen können. Während der Verein bereits vor zwei Jahren eine inklusive Handballmannschaft gegründet hat, entstand im Zuge der Planungen für den Sportabzeichentag die Idee, ein gemeinsames Leichtathletiktraining für Menschen mit und ohne Handicaps anzubieten. Zusammen mit der Woldenhorn-Schule, dem AWO-Hort am Schloss und der Lebenshilfe organisiert der Ahrensburger TSV, im Rahmen des Projektes „Sport für alle - Stormarner Vereine leben inklusiven Sport“, ein sportartübergreifendes Angebot im Offenen Ganztag. Darüber hinaus werden in Zukunft auch ein Rollstuhlbasketball- sowie ein Tanztraining zum erweiterten Sportprogramm des Vereins gehören. Auf diese Weise nimmt der ATSV eine Vorbildrolle für die Inklusion im Sport ein und führt sportlich begeistere Menschen mit und ohne Handicap zusammen.

Elmshorner MTV

Der Elmshorner MTV gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

Bereits im Jahr 2010 rief man in Elmshorn eine Handball-AG für Kinder mit geistigen und körperlichen Handicaps ins Leben, die durch die Trainerinnen Brita Mehrens und Astrid Tillein angeleitet wird. Daraus entstand die Idee zur Gründung eines Unified-Handballteams. Seither findet im Verein ein wöchentliches Handballtraining statt, in dessen Rahmen Kinder und Jugendliche mit und ohne geistige Handicaps gemeinsam ihrer sportlichen Leidenschaft nachgehen können. Dabei werden den Kindern neben dem Spaß am Sport auch Eigenschaften wie Zuverlässigkeit und Leistungsbereitschaft vermittelt. Inzwischen nimmt der Verein sogar mit zwei Mannschaften an der Freiwurf Hamburg-Liga teil. Dies ist der erste inklusive Ligaspielbetrieb, den der Deutsche Handball Bund anerkannt hat. Außerdem hat man kürzlich mit den Unified-Mannschaften an einem Beachhandballturnier teilgenommen und gemeinsam ein Trainingslager besucht. Dieser inklusive Gedanke wird auch im Rahmen des EMTV-Familientages aktiv verfolgt. Denn unter dem Motto „Sport für alle ohne Grenzen“ bietet der Verein inklusive Sportangebote für alle interessierten Besucherinnen und Besucher an.

Foto: Uwe Altemeier

Ellerbeker TV, Raisdorfer TSV, TSC Rot-Gold Schönkirchen, TuS Holtenau und Verein "Kieler Kids"

Im Rahmen des "Tag des Sports 2016" konnten sich fünf schleswig-holsteinische Sportvereine über je ein Starter-Paket „Kein Kind ohne Sport!“ freuen.

Die Ellerbeker TV, der Raisdorfer TSV, der TSC Rot-Gold Schönkirchen, der TuS Holtenau und der Verein „Kieler Kids“ gehören zu jenen Sportclubs, die sich vorbildlich für die Belange von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen engagieren.

Überall dort ist man sehr darum bemüht, allen jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben zu ermöglichen und ihnen attraktive Alternativen für die Freizeitgestaltung anzubieten. In diesen Vereinen ist es unerheblich, aus welchem sozialen Umfeld die Kinder kommen, unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben oder welche körperlichen und geistigen Handicaps sie haben. Im Rahmen von vielfältigen Angeboten werden unzählige Kinder und Jugendliche dazu animiert, die Vereine näher kennenzulernen und ihre Begeisterung für ein sportlich aktives Leben zu entdecken. Beispielsweise möchten diese fünf Vereine auch den in der örtlichen Umgebung aufgenommenen Flüchtlingen und Asylbewerbern die Integration in die Gesellschaft erleichtern. Den bereits in den Clubs aktiven Kindern und Jugendlichen werden darüber hinaus Werte wie Toleranz und eine Offenheit gegenüber anderen jungen Menschen vermittelt, unabhängig davon wo diese herkommen oder mit welchen Handicaps sie ihren Sport ausüben.

1. FC Quickborn

Der 1. FC Quickborn gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

Dort verfolgt man das Ziel, allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben zu ermöglichen und ihnen attraktive Freizeitbeschäftigungen anzubieten. In diesem Zusammenhang ist es unerheblich, aus welchem sozialen Umfeld diese Kinder kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Auch im Rahmen der jährlich stattfindenden „Fussi-Ferien-Schule“, an der etwa 150 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Altersgruppen teilnehmen, hat man die Belange aller jungen Menschen fest im Blick. Denn neben dem Spaß am Fußball werden den Kindern auch wichtige Werte wie Teamgeist und ein faires Miteinander vermittelt. Ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Fussi-Ferien-Schule“ können regelmäßig als Co-Trainerinnen und -Trainer gewonnen werden. Auf diese Weise begeistert man die vielen Kinder und Jugendlichen für ein ehrenamtliches Engagement, während sie selbst aktiv ihrer sportlichen Leidenschaft nachgehen können.

Freie Turnerschaft Adler Kiel

Die Freie Turnerschaft Adler Kiel gehört zu den vorbildlich zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagierten Sportvereinen.

Bei der FT Adler ist man sehr darum bemüht, allen jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben zu ermöglichen und ihnen attraktive Alternativen für die Freizeitgestaltung anzubieten. Besonders deutlich wird dieser Einsatz des Vereins bei der Betrachtung des jährlich organisierten Zeltlagers Adlerhorst im Kreis Plön. In dessen Rahmen ermöglicht man Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Altersgruppen, unabhängig davon aus welchem sozialen Umfeld sie kommen oder unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben, aktive und sportlich gestaltete Ferien. Darüber hinaus werden die vielen Kinder und Jugendlichen auch dazu animiert, die vielfältigen Sportangebote des Vereins näher kennenzulernen und ihre Begeisterung für ein sportlich aktives Leben zu entdecken. Um auch den begeisterten jungen Menschen aus sozial schwachen Verhältnissen die Ausübung ihrer sportlichen Leidenschaft zu ermöglichen, unterstützt sie der Verein bei der Bewältigung von Kosten, die mit der Teilnahme an Turnierfahrten oder Meisterschaften verbunden sind.

Sportverein Adelby

Der Sportverein Adelby gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

Dort verfolgt man das Ziel, allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben zu ermöglichen und ihnen attraktive Freizeitbeschäftigungen anzubieten. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen Umfeld diese Kinder kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Aus diesem  Grund gestaltet man auch das jährlich stattfindende Kindersommerfest so, dass möglichst jedem jungen Menschen die Möglichkeit zur Teilnahme geboten werden kann. Im Rahmen dieses Sommerfestes können die Kinder und Jugendlichen dann die verschiedenen Vereinsangebote näher kennenlernen und ihre Leidenschaft an der Bewegung entdecken. Um auch den Kindern und Jugendlichen mit geistigen Handicaps die Teilnahme am Vereinsleben zu ermöglichen, bietet der SVA allen Interessierten eine wöchentliche Sporteinheit an.

SV Schashagen-Pelzerhaken

Zu den besonders engagierten Vereinen gehört auch der SV Schashagen-Pelzerhaken, der sich sehr für die Belange sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher einsetzt.

Bei SVS möchte man allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben, unabhängig von deren sozialer, religiöser oder kultureller Herkunft ermöglichen. Auf diese Weise wird den in der örtlichen Gemeinschaft aufgenommenen Flüchtlingen und Asylbewerbern durch gemeinsame Aktivitäten und Sporteinheiten die Integration in die Gesellschaft erleichtert. Denn so können spielerisch sprachliche Barrieren überwunden und vielfältige Kontakte geknüpft werden. Damit verbunden vermittelt man den bereits im Verein aktiven Kindern und Jugendlichen wichtige Eigenschaften wie Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Kulturen. Die Übungsleiterinnen und Übungsleiter werden für das Training mit den vielfältigen Gruppen qualifiziert und sensibilisiert, um die jungen Menschen für einen respektvollen Umgang miteinander zu motivieren und individuell auf Herausforderungen eingehen zu können.

Oelixdorfer Schützen

Die Oelixdorfer Schützen gehören zu den Sportvereinen, die sich besonders stark für die Belange von soziale benachteiligten Kindern und Jugendlichen einsetzen.

In Oelixdorf ist man sehr darum bemüht, allen jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben zu ermöglichen und ihnen attraktive Alternativen für die Freizeitgestaltung anzubieten. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen Umfeld diese Kinder kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Um dieses Vorhaben zu realisieren, kooperiert der Verein eng mit der örtlichen Grundschule. Im Rahmen dieser Kooperation tragen die Oelixdorfer Schützen maßgeblich dazu bei, den Kindern und Jugendlichen durch verschiedene Angebote sportlich aktive und ereignisreiche Schulferien zu bieten. Zum krönenden Abschluss der Ferienbetreuung veranstaltet der Verein beispielsweise ein Sportfest für alle interessierten jungen Menschen.

FC Schwarz-Weiß St. Michaelisdonn

Ebenso gehört der FC Schwarz-Weiß St. Michaelisdonn zu jenen Vereinen, die sich vorbildlich zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

In St. Michaelisdonn hat man es sich zum Ziel gesetzt, möglichst allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben zu ermöglichen und ihnen attraktive Freizeitbeschäftigungen anzubieten. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen Umfeld die Kinder kommen oder welche kulturelle Herkunft sie haben. Der Verein veranstaltet regelmäßig eigene Fußballturniere in der Halle oder auf dem grünen Rasen, um möglichst viele Kinder und Jugendliche für ein sportlich aktives Leben zu begeistern und um den Teamgeist sowie das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mannschaften untereinander zu stärken. Zusätzlich organisiert der FC verschiedene Aktionen und Angebote, damit die jungen Menschen ihre Leidenschaft für den Fußballsport entdecken. Durch eine enge Zusammenarbeit mit den ehrenamtlich Engagierten der Gemeinde ebnet man den in der örtlichen Gemeinschaft aufgenommenen Flüchtlingen und Asylbewerbern den Weg in den organisierten Sport und erleichtert ihnen auf diese Weise die Integration in die Gesellschaft.

Bramstedter Turnerschaft

Die Bramstedter Turnerschaft gehört zu den Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

In Bad Bramstedt verfolgt man das Ziel, allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben zu ermöglichen und ihnen attraktive Freizeitbeschäftigungen anzubieten. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen Umfeld diese Kinder kommen und unter welchen finanziellen Voraussetzungen ihre Familien leben. Aus diesem Grund arbeitet die Bramstedter Turnerschaft aktiv mit der Bildungskarte und ermöglicht in den Fällen Beitragsbefreiungen, in denen die Teilnahmekosten die Förderhöhe der Bildungskarte übersteigen. Um den Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Verhältnissen in Zukunft eine noch bessere Integration in die verschiedenen Vereinsmannschaften zu ermöglichen, möchte man sie auch bei der Bezahlung von Sportbekleidung oder bei der Bewältigung von Kosten unterstützen, die mit der Teilnahme an Turnierfahrten oder Meisterschaften verbunden sind.

Kanu-Gruppe Wilster, MTV Wilster und Schachfreunde Wilstermarsch

Die drei Sportclubs aus Wilster gehören zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

Bei der Kanu-Gruppe Wilster ist man sehr darum bemüht, allen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an den verschiedenen Sportangeboten zu ermöglichen. Dafür stellt der Verein jährlich ein eigenes Jugendprogramm auf die Beine und verteilt es an alle Interessierten. Dieses Programm umfasst beispielsweise verschiedene Tagesfahrten und Trainingseinheiten. Um den Teamgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kinder untereinander zu stärken, organisieren die Verantwortlichen der Kanu-Gruppe außerdem einen Jugendtreff, mehrtägige Ferienfahrten und eine eigene Weihnachtsfeier.

Der MTV Wilster möchte die jungen Menschen, bereits von Kindesbeinen an, spielerisch für ein aktives Leben im Sportverein begeistern. Neben den vielfältigen Angeboten wie „Kids Dance“ oder „Step-Kids“,  die gezielt an die Kleinsten gerichtet sind, werden interessierte junge Menschen auch in allen anderen Vereinssparten in das sportliche Geschehen eingebunden. Ergänzend zu den regelmäßig stattfindenden Vereinsangeboten organisierte der MTV außerdem bereits unzählige Freizeiten in den Oster- und Sommerferien, die Kinder für ein aktives Leben motivierten.

Bei den Schachfreunden Wilstermarsch möchte man allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben, unabhängig von deren sozialer, religiöser oder kultureller Herkunft ermöglichen. Mit Hilfe von generationsübergreifenden Schachaktivitäten wird den Kindern und Jugendlichen, verbunden mit dem gemeinsamen Spaß am Schachsport, ein respektvoller und fairer Umgang miteinander vermittelt. Ergänzt wurde dieses Vereinsengagement zusätzlich mit dem Start der Initiative „Schach bringt alle zusammen“. In deren Rahmen möchte man den vor Ort aufgenommenen Flüchtlingen und Asylbewerbern durch gemeinsame Aktivitäten die Integration in die Gesellschaft erleichtern, da beim gemeinsamen Schachspiel sprachliche Barrieren beseitigt werden können. Außerdem vermittelt man den bereits bei den Schachfreunden aktiven Kindern Werte wie Toleranz und eine Offenheit gegenüber anderen Kulturen.

TSV Neustadt in Holstein

Der TSV Neustadt in Holstein gehört zu den Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

In Neustadt verfolgt man das Ziel, allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben zu ermöglichen und ihnen attraktive Freizeitbeschäftigungen anzubieten. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen Umfeld diese Kinder kommen und welche körperlichen Voraussetzungen sie mitbringen. Besonders im Fokus des TSV steht der Teamgedanke, der den Kindern während des Sports vermittelt wird, um das soziale Miteinander zu stärken. Auf diese Weise wird auch eine Vernetzung der verschiedenen Familien über den Sport hinaus ermöglicht. Um besonders in der Trampolinsparte keine finanziellen Hürden aufkommen zu lassen, stellt der Verein den Kindern die notwendige Sportbekleidung sowie Trainings- und Wettkampfausrüstung zur Verfügung. Bereits die Kleinsten haben in Neustadt die Möglichkeit, sich aktiv am Vereinsleben zu beteiligen und beispielsweise beim Trampolinspringen ihre motorischen und kognitiven Fähigkeiten frühzeitig zu trainieren.

SV Knudde 88 Giekau

Der SV Knudde 88 Giekau gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

Beim SV Knudde hat man es sich zum Ziel gesetzt, allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am aktiven Vereinsleben zu ermöglichen und ihnen attraktive Beschäftigungen für die Freizeit anzubieten. Dabei ist es völlig unerheblich, aus welchem sozialen Umfeld diese Kinder kommen oder welche Handicaps sie eventuell mitbringen. In Giekau möchte man so auch die Kinder und Jugendlichen mit körperlichen oder geistigen Handicaps für ein sportliches Leben begeistern und ihnen den Weg in die verschiedenen Vereinsteams ebnen. Durch einen von erfahrenen Bundesligaspielern angeleiteten Blindenfußball-Aktionstag hat man die jungen Vereinsmitglieder zusätzlich für die Thematik körperlicher und geistiger Handicaps im Sport sensibilisiert und ihnen wichtige Erfahrungen mit auf den Weg gegeben. Um ebenso die in der Umgebung aufgenommenen Flüchtlinge und Asylbewerber in die Vereinsmannschaften zu integrieren, geht der SV Knudde aktiv auf sie zu und ermöglicht es ihnen auf diese Weise, ihrer Fußballleidenschaft nachzugehen.

Foto: Rüdiger Sichting

TSV Heiligenstedten

Auch der TSV Heiligenstedten engagiert sich auf besondere Art und Weise zugunsten benachteiligter Kinder und Jugendlicher.

Dort ist man sehr darum bemüht, allen interessierten jungen Menschen die Teilnahme am organisierten Sport zu ermöglichen. Dabei ist es unerheblich, aus welchem sozialen oder familiären Umfeld diese kommen. Beispielsweise ermöglicht man den finanziell bedürftigen Kindern und Jugendlichen eine aktive Vereinsmitgliedschaft mit Hilfe der Bildungs- und Teilhabegutscheine. Um die jungen Menschen darüber hinaus für ein sportliches Leben zu begeistern und sie in das Vereinsleben zu integrieren, veranstaltet der TSV eine regelmäßig stattfindende Jugendfahrt. In deren Rahmen sollen auch der Teamgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kinder untereinander gestärkt werden. Ergänzend dazu fördert der Verein die Nachwuchssportlerinnen und -sportler beim Erwerb von Sportbekleidung, die sie zur Teilnahme an den Vereinsangeboten benötigen. In Zukunft möchte der TSV diese Unterstützung weiter ausbauen.

Sportfreunde Bordelum

Einer der Vereine, die sich für die Belange sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher einsetzen, sind die Sportfreunde Bordelum.

Um die Kinder bereits im jungen Alter für ein sportliches Leben zu begeistern, kooperiert der Verein eng mit dem Kindergarten sowie der Grundschule Bordelum. Unter fachlicher Anleitung einer ausgebildeten Physiotherapeutin haben alle interessierten jungen Menschen die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen und spielend ihre motorischen Fähigkeiten zu trainieren. Die Sportfreunde veranstalten regelmäßige Events, um möglichst viele Kinder und Jugendliche für den organisierten Sport zu begeistern und um deren Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Damit auch sozial benachteiligten Kindern aus der näheren Umgebung oder neu in die Dorfgemeinschaft aufgenommenen Flüchtlingen und Asylbewerbern die Teilnahme an den Vereinssportangeboten ermöglicht werden kann, richtete der Verein unter dem Namen „Kein Kind ohne Sport!“ ein separates Konto ein. Mit Hilfe der daraus resultierenden finanziellen Unterstützung werden die bedürftigen jungen Menschen bei der Bewältigung von Sportteilnahmekosten sowie der Beschaffung von Sportbekleidung gefördert.

FC Burg, MTV St. Michaelisdonn, TSV Glückauf Linden und TSV "Frisch Auf" Pahlhude

Der FC Burg, der MTV St. Michaelisdonn, der TSV Glückauf Linden sowie der TSV „Frisch Auf“ Pahlhude gehören zu den Vereinen, die sich auf beispielhafte Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren.

Der Fußballclub Burg nimmt bereits seit mehreren Jahren aktiv an den Projekten „Kita & Verein“ sowie „Schule & Verein“ teil. So gelingt es, viele Kinder aus dem Kindergarten und der Grundschule Burg für die Teilnahme am Vereinsleben zu begeistern. Um darüber hinaus weitere Kinder und Jugendliche für den organisierten Sport sowie den Spielbetrieb zu gewinnen, organisiert der FC Burg verschiedene Veranstaltungen und Fußballschnupperkurse. Auf diese Weise konnte der Verein die Zahl seiner jungen Vereinsmitglieder in den vergangenen Jahren etwa verdoppeln.

Der MTV ST. Michaelisdonn möchte möglichst alle Kinder und Jugendlichen mit Hilfe eines breit aufgestellten Angebots für ein sportliches Leben begeistern. Im Rahmen kostenfreier Ferienaktionstage und Vereinsfeste können die Kinder in die verschiedenen Vereinssparten hineinschnuppern. Durch starke Kooperationen mit der Kindertagesstätte sowie der offenen Grund- und Gemeinschaftsschule sollen die jungen Menschen zusätzlich an das aktive Vereinsgeschehen herangeführt werden. Um gerade auch die bedürftigen Kinder in die Vereinssportgruppen zu integrieren sowie deren Eltern zu informieren, steht der Verein im engen Austausch mit dem örtlichen Jobcenter.

Der TSV Glückauf Linden folgt bereits seit vielen Jahren dem Motto „Kein Kind ohne Sport!“. Mit einer eigenen Homepage-Rubrik macht der Verein Kinder und Jugendliche bzw. deren Eltern in diesem Zusammenhang auf die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten aufmerksam. Darüber hinausgehend bietet man im Rahmen von Erlebnisfahrten sowie weiteren Aktivitäten ein umfangreiches und kostenfreies Programm an, um die jungen Menschen für ein aktives Leben zu animieren und diese an den Vereinssport heranzuführen. Damit verbunden verfolgt man ebenso das Ziel, Teamgeist und Zusammengehörigkeitsgefühl der Kinder untereinander zu stärken.

Der TSV „Frisch Auf“ Pahlhude bietet im Rahmen der Projekte „Schule & Verein“ sowie "Kita & Verein“ verschiedene Turnstunden an, um Kindern einen Einblick in die Bewegungswelten zu ermöglichen und sie nachhaltig für sportliche Aktivitäten zu motivieren. Um bereits den Kleinsten großen Spaß an der Bewegung zu vermitteln, organisiert der Verein außerdem ein wöchentlich stattfindendes Mutter-Kind-Turnen. Vor einiger Zeit hat man zusätzlich einen Förderverein gegründet, um die Belange der vielen Kinder und Jugendlichen vor Ort auch finanziell direkt unterstützen zu können.

TSB Flensburg

Der Turn- und Sportbund Flensburg gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren. Beim TSB ist es das Ziel, allen interessierten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, aktiv am Vereinsleben teilzunehmen, egal ob bei Sportangeboten auf dem Sportplatz oder in der Halle. So stellt man beispielsweise während der Schulferien ein vielfältiges Sportangebot auf die Beine, um den jungen Menschen bewegte Ferien zu ermöglichen und ihnen Einblicke in verschiedene Sportarten und Vereinssparten zu geben. In regelmäßigen Abständen veranstaltet man zusätzlich Sport- und Kinderfeste. Damit auch die Jüngsten für ein sportliches Leben begeistert werden, organisieren die Vereinssportlehrerinnen des TSB ein buntes Sport- und Spielprogramm für Gruppen aus Kindertagesstätten. In der vereinseigenen Halle werden den Kindern auf diese Weise unter anderem Sportarten wie Klettern und Turnen oder die Ballgewöhnung nähergebracht.

Foto: Thomas Zimmermann

TSV Glinde

Der Turn- und Sportverein Glinde gehört zu den besonders zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher  engagierten Vereinen. Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, aktiv am Vereinsleben in Glinde teilzunehmen, egal ob bei Sportangeboten auf dem Sportplatz oder in der Halle. Bereits die Einführung des Bildungs- und Teilhabepaketes unterstützte der Verein aktiv, damit Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien eine Teilnahme am organisierten Sport ermöglicht werden konnte. Ergänzend zu den umfangreichen Vereinssportangeboten organisiert man beim TSV regelmäßig stattfindende Ferien- und Freizeitfahrten für interessierte junge Menschen. Auch bei der Bewältigung der dabei anfallenden Teilnahmekosten unterstützt der Verein bedürftige Kinder und Jugendliche mit individuellen Lösungen, um ihnen sportliche Ferien und einen Zugang zum organisierten Sport zu ermöglichen.

Foto: Christiane Iwohn

TuS Krempe

Der Turn- und Sportverein Krempe gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren. Bereits die Einführung des Bildungs- und Teilhabepaketes unterstützte man aktiv, damit Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien eine Teilnahme am organisierten Sport ermöglicht werden konnte. Um bedürftige junge Menschen auch bei der Beschaffung von Sportbekleidung und -materialien zu unterstützen, bietet der Verein Hilfen an. Zusätzlich stellte man in Krempe während der Schulferien ein kostenloses Sport- und Freizeitangebot auf die Beine, in dessen Rahmen alle Interessierten, unabhängig von einer Mitgliedschaft, die gesamte Vielfalt des Vereinssports kennenlernen konnten. Mit individuellen und schnellen Lösungen unterstützt man bedürftige Kinder und Jugendliche außerdem bei der Bewältigung von Teilnahmekosten für Ferienfreizeiten, um ihnen sportliche Ferien zu ermöglichen. Zusätzlich engagierte sich der Verein bereits frühzeitig für in Krempe ankommende Flüchtlinge. Beispielsweise ermöglicht man diesen die kostenlose Teilnahme an den verschiedenen Sportangeboten und integriert sie aktiv in das Vereinsleben.

1. Kieler Gesundheits- und Rehasportverein

Auch der 1. Gesundheits- und Rehasportverein Kiel gehört zu den besonders zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagierten Vereinen.

Unter dem Motto „Kicken für Jeden“ wird dort ein Fußballangebot für Kinder mit körperlichen und geistigen Handicaps angeboten. Um allen interessierten Kindern die Möglichkeit zu bieten, ihrer sportlichen Leidenschaft nachzugehen und die Besonderheiten des Fußballs kennenzulernen, organisiert der Verein regelmäßige Trainingseinheiten. Dem Leitspruch „Auf dem Platz ist egal, wer du bist“ folgend, wird besonderer Wert auf die integrative Kraft des Fußballs gelegt. Angeleitet wird dieses an alle Altersgruppen gerichtete Vereinsangebot vom ehemaligen CP-Nationalspieler Jonas Becht.

Pinneberger Tennisclub

Der Pinneberger Tennisclub gehört ebenso zu den Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

Beim PTC hat man bereits im Jahr 2012 eine Schul-AG für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung ins Leben gerufen. Unter Anleitung lizensierter Trainer können die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ihre Koordination und ihre Geschicklichkeit trainieren. Dabei gehen die Kinder wöchentlich ihrer Begeisterung an der Bewegung und ihrer Tennisleidenschaft nach. Die dafür benötigte Tennisausrüstung sowie die anleitenden Trainer stellt der Verein kostenfrei zur Verfügung. Auf diese Weise können immer wieder interessierte junge Menschen in den regulären Trainings- und Spielbetrieb integriert werden. Darüber hinausgehend werden die Kinder und Jugendlichen auch durch verschiedene Angebote aktiv in das Vereinsleben eingebunden. Beispielsweise können sie an vereinsinternen Turnieren, Tenniscamps und weiteren Veranstaltungen teilnehmen.

SV Grün-Weiß Bovenau

Der SV Grün-Weiß Bovenau gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren.

Unabhängig von einer Vereins- zugehörigkeit stellte man in Bovenau während der Schulferien ein vielfältiges, kostenloses Sportangebot auf die Beine. Ziel war es, den interessierten Kindern und Jugendlichen eine Möglichkeit zu bieten, verschiedene Sportarten und Vereinssparten kennenzulernen. In diesem Rahmen konnten viele junge Menschen zur aktiven Beteiligung am Sport animiert werden. Die besonders engagierten Jugendlichen des Vereins hatten dabei zusätzlich die Chance, selbst Aktionen vorzubereiten und durchzuführen. So konnten diese ihre eigenen Ideen einbringen, wichtige Erfahrungen als Nachwuchsübungsleiter sammeln und ihre persönlichen Kompetenzen unter Aufsicht der erwachsenen Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter stärken.

1. FC Schinkel

Der 1. FC Schinkel gehört ebenfalls zu jenen Vereinen, die sich vorbildlich engagieren.

Im Jahr 2014 beschloss der Vereinsvorstand, das Kinderturnen wieder zu einem festen Bestandteil des Gesamtangebots zu machen und es bei den Kleinsten in der Umgebung zu etablieren. Aufgrund einer sehr hohen Nachfrage stieg die Zahl der kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer rasant an. Inzwischen gehören auch mehrere Kinder mit verschiedenen Handicaps zum Teilnehmerkreis, die auf diese Weise ihre Begeisterung an der Bewegung ausleben können. Die qualifizierte Übungsleiterin wird dabei von sehr engagierten Jugendlichen unterstützt, die ihre eigenen Ideen aktiv einbringen können. So können sie wichtige Erfahrungen sammeln und ihr Verantwortungs- sowie Selbstbewusstsein unter Aufsicht der Übungsleiterin trainieren.

TuRa Meldorf

Der Turn- und Rasensportverein Meldorf gehört zu den Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

Man hat dort die unterschiedlichen Zugangshürden für Kinder und Jugendliche fest im Blick. Unabhängig davon, welche körperlichen Voraussetzungen ein Kind mitbringt oder aus welchem sozialen Umfeld es kommt, einer Teilnahme an den verschiedenen Sportangeboten des Vereins soll keine Hürde im Wege stehen. Neben den Regelsportangeboten bietet man in Meldorf auch Unternehmungen und besondere Aktionen für benachteiligte Kinder an. Beispielsweise organisierte der Verein einen Ferienausflug für Kinder mit Migrationshintergrund sowie Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Außerdem stellte man, gemeinsam mit der Stiftung Mensch, ein buntes, inklusives Sportfest auf die Beine. In dessen Rahmen gingen Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicaps gemeinsam ihrer sportlichen Leidenschaft nach. Auch mit der Organisation des Spielfestes „Kinder stark machen, Kein Kind ohne Sport, Kinder in Bewegung“ möchte der Verein viele junge Menschen zur aktiven Beteiligung am Sport animieren.

1. Schleswiger SV 06

Der 1. Schleswiger SV 06 gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

Im Rahmen eines Festes, unter dem Motto „Kein Kind ohne Sport“, möchte der Verein Kindern und Jugendlichen seine vielseitigen Mitmachmöglichkeiten und Spartenangebote näherbringen, um gerade auch diejenigen für den Sport zu begeistern, die aufgrund verschiedener Barrieren einen erschwerten Zugang haben. Auf diese Weise sollen die Interessierten ausprobieren, welcher Sport sie begeistert und zu ihnen passt. Darüber hinausgehend sollen soziale Kontakte geknüpft und motorische Fähigkeiten sowie das Selbstbewusstsein gestärkt werden.

AC Einigkeit Elmshorn, KC Geesthacht und LAV Husum

Im Rahmen des Schleswig-Holstein Netz Cup 2015 konnten sich drei schleswig-holsteinische Sportvereine über je ein Starter-Paket „Kein Kind ohne Sport!“ freuen.

Der Athleten-Club Einigkeit Elmshorn sorgt, in Ergänzung zum Bildungs- und Teilhabepaket, mit niedrigen Mitgliedsbeiträgen dafür, dass die finanziellen Hürden für bedürftige Kinder und Jugendliche abgebaut werden. Zusätzlich werden die interessierten Kinder und Jugendlichen bei der Anschaffung von Sportbekleidung unterstützt. Um alle Sportlerinnen und Sportler bestmöglich in das Vereinsleben zu integrieren, bietet der AC Einigkeit gemeinsame Abende und Veranstaltungen an.

Der Kanu Club Geesthacht organisiert einen kostenlosen Material- und Sportgerätepool, um Kinder und Jugendliche nicht mit entsprechenden Beschaffungskosten zu belasten. Darüber hinausgehend bietet der Verein im Rahmen von Erlebnisfahrten und -aktivitäten ein umfangreiches Programm an, um den Teamgedanken bei den teilnehmenden Vereinsmitgliedern zu stärken. Die Mitgliedsbeiträge sind dabei so niedrig gehalten, dass jedem interessierten Kind die Teilnahme an den Vereinsaktivitäten ermöglicht werden kann.

Die Leichtathletik- und Ausdauersportvereinigung Husum folgt unter anderem im Rahmen der Laufserie „Waterkant-Cup“, gemeinsam mit vier weiteren Sportvereinen sowie zahlreichen Läuferinnen und Läufern, dem Motto „Kein Kind ohne Sport!“. Auf diese Weise nutzt der Verein die Strahlkraft einer solchen Laufserie, um für die Thematik der „Sportzugangshürden“ zu sensibilisieren und um bedürftige Kinder und Jugendliche zu unterstützen.

Halstenbeker Turnerschaft

Die Halstenbeker Turnerschaft gehört zu den Sportvereinen des Landes, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher engagieren.

Um einen wichtigen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern zu leisten, versucht der Verein, diese aktiv in das Vereinsleben einzubinden und ihnen die Möglichkeit zu bieten, ihrem favorisierten Sport nachzugehen. Zusätzlich dazu hat man bei der HT aber auch Unterstützungen für andere Personengruppen fest im Blick. Beispielsweise bot die Halstenbeker Turnerschaft in den Sommerferien eine regelmäßige Spaßaktion für Kinder und deren Eltern an und rief kürzlich ein Erlebnistraining für adipöse Kinder ins Leben.

Foto: Frauke Heiderhoff

SV Enge-Sande und TSV Doppeleiche Viöl

Der SV Enge-Sande und der TSV Doppeleiche Viöl gehören zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren. Denn unter anderem im Rahmen der Laufserie „Waterkant-Cup“ folgen beide Vereine, gemeinsam mit drei weiteren Sportvereinen sowie euch Läuferinnen und Läufern, dem Motto „Kein Kind ohne Sport!“. Auf diese Weise nutzen sie die Strahlkraft einer solchen Laufserie, um für die Thematik „Sportzugangshürden“ zu sensibilisieren und um bedürftige Kinder und Jugendliche zu unterstützen.

„Die Starter-Pakete sollen Unterstützung und Ansporn für die an der Initiative mitwirkenden Personen sein, um dieses großartige soziale Engagement fortzuführen und weiter auszubauen“, hob Marion Blasig, stellvertretende Vorsitzende der Sportjugend Schleswig-Holstein, den zusätzlichen Wert der Pakete hervor.

SC Gut Heil Neumünster

Der SC Gut Heil Neumünster gehört zu den Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren. Aus persönlicher Überzeugung entwickelten engagierte Personen aus der Handballsparte des Vereins ein umfangreiches Konzept, um sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen einen Zugang in den organisierten Sport zu ebnen und diese in das Vereinsleben zu integrieren. Unter dem Namen „Handiball“ wurde eine inklusive Handballmannschaft gegründet, in der Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam ihrer Handball-Leidenschaft nachgehen können. Ziel ist es dabei, jedem Interessierten den Handballsport näher zu bringen und damit einhergehend zur Beteiligung an sportlichen Aktivitäten zu motivieren. Ein kompetentes Trainer- und Betreuerteam bietet nun bereits seit über einem Jahr ein wöchentliches Training an, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Neben geistig und leicht körperlich gehandicapten Kindern und Jugendlichen, nehmen auch Rollstuhlfahrer regelmäßig an diesen Trainingseinheiten sowie weiteren organisierten Freizeitaktivitäten teil. Für die Zukunft ist es eines der Ziele, mit einer Mannschaft am Spielbetrieb und bundesweiten Turnieren teilzunehmen.

MTV Gelting

Der MTV Gelting gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren. Ziel des Vereins ist es, allen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, aktiv am Vereinsleben teilzunehmen. Egal ob bei Sportangeboten auf dem Sportplatz oder in der Halle. Für die Zukunft plant der Verein, dem Leitbild „Kein Kind ohne Sport!“ folgend, zusätzlich konkrete Maßnahmen, um Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien die Teilnahme an Vereinsfreizeiten zu ermöglichen. Außerdem wird man die eigenen Angebote noch aktiver bewerben, um mehr Kinder vom organisierten Sport zu begeistern.

TSV Goldebek und TSV Hattstedt

Auch der TSV Goldebek und der TSV Hattstedt gehören zu den schleswig-holsteinischen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise für sozial benachteiligte Kinder engagieren. Denn unter anderem im Rahmen der Laufserie „Waterkant-Cup“ folgen beide Vereine gemeinsam dem Motto „Kein Kind ohne Sport!“. Auf diese Weise nutzen sie die Strahlkraft einer solchen Laufserie, um für die Thematik zu sensibilisieren und bedürftige Kinder zu unterstützen.

Darüber hinausgehend förderte und initiierte der TSV Goldebek in der Vergangenheit unzählige Spendenaktionen zugunsten sozialer Einrichtungen und Projekte. Außerdem steht der Verein seinen Mitgliedern bei der Bewältigung von Sportteilhabekosten unterstützend zur Seite. Das besondere soziale Engagement des TSV Hattstedt wird beispielsweise im Zusammenhang mit der vereinseigenen Inklussionssportgruppe, in deren Rahmen Menschen mit und ohne Handicap regelmäßig gemeinsam Sport treiben, deutlich. Um auch Flüchtlinge und Asylbewerber bestmöglich in das Vereinsleben zu integrieren, versucht der Verein allen eventuell bestehenden Zugangshürden entgegenzuwirken.

Foto: TSV Hattstedt

Turnverein Trappenkamp

Der Turnverein Trappenkamp gehört zu jenen Vereinen, die sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren. Bereits seit Jahrzehnten macht sich der Verein mit verschiedenen Aktivitäten für die Integration von Kindern und Jugendlichen stark. Parallel dazu setzt sich der TVT außerdem, im Rahmen des Projektes „Sport gegen Gewalt“, für den Abbau der Gewaltbereitschaft sowie die Förderung von respektvollem Verhalten bei jungen Menschen ein. Zusätzlich hat der Verein auch die finanziellen Hürden von Kindern und Jugendlichen fest im Blick. Denn als Ergänzung zum Bildungs- und Teilhabepaket initiierte der TV Trappenkamp im Jahr 2011, gemeinsam mit verschiedenen Partnern, einen Sozialfonds, der Kinder und Jugendliche bei der Deckung von Sportteilnahmekosten unterstützen soll. In diesem Zusammenhang entwickelte der TVT flexible Beitragsmodelle und sucht bei Bedarf nach individuellen Lösungen, damit jungen Menschen aus sozial benachteiligten Familien die Teilnahme an den Vereinsangeboten ermöglicht werden kann. Um auch Flüchtlinge und Asylbewerber bestmöglich in das Vereinsleben zu integrieren, versucht der Verein allen eventuell bestehenden Zugangshürden entgegenzuwirken.

Foto: Christian Detlof

Kieler TB Brunswik

Der Kieler TB Brunswik engagiert sich auf besondere Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder. Zum Beispiel unterstützt der KTB die Initiative „Artistik Junior Nord“ und sorgt dafür, dass jedem Kind der Weg zum Sport ermöglicht werden kann. Im Rahmen der Initiative werden unter anderem kostenlose Sportaktionen und Mitmachmöglichkeiten angeboten. Darüber hinausgehend bietet der Kieler TB umfangreiche und vielfältige Leistungs- und Breitensportangebote, um Kinder und Jugendliche für den Sport zu begeistern und sie zu unterstützen.

ETSV Fortuna Glückstadt

Der ETSV Fortuna Glückstadt gehört zu jenen Vereinen, die sich auf beispielhafte Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren. Mit Hilfe der Bildungs- und Teilhabegutscheine ermöglicht der ETSV Kindern und Jugendlichen aus finanzschwachen Familien beispielsweise die Teilnahme an den verschiedenen Sportangeboten des Vereins. In Verbindung damit unterstützt man die Familien bei der Umsetzung des Schriftverkehrs mit den zuständigen Behörden und berät diese persönlich zu den Unterstützungsmöglichkeiten. Darüber hinausgehend startete der ETSV Fortuna eine Kooperation mit dem Round Table Glückstadt. In deren Rahmen sollen Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Verhältnissen unter anderem bei der Anschaffung von Sportmaterialien oder -bekleidung gefördert werden, die sie zur Teilnahme an den Vereinsangeboten benötigen. Außerdem organisieren die Kooperationspartner verschiedene, über den Sport hinausgehende Aktionen, um die Kinder in den Sportverein zu integrieren. Beispielsweise in Form von Sommerfesten, einer Kinderdisco oder Weihnachtsfeiern.

SV Tungendorf

Auch der SV Tungendorf gehört zu den Vereinen, die sich auf beispielhafte Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren. Denn im Rahmen seiner Initiative „Bewegungswelt für Alle“ unterstützt der Verein Kinder mit körperlichen Handicaps, um ihnen die Teilnahme an Sportangeboten zu ermöglichen. Angeleitet von motopädagogischen Fachkräften wurde so beispielsweise ein vielfältiges Bewegungsprogramm konzipiert, in dessen Mittelpunkt Spielspaß und Bewegung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen. Mit Hilfe dieses Bewegungsprogramms soll es allen Kindern mit und ohne Handicap ermöglicht werden, an den gemeinschaftlichen Aktivitäten im Sportverein teilzunehmen.

TSV Kronshagen

Der TSV Kronshagen unter- stützt Kinder und Jugendliche aus finanzschwachen Familien mit vielfältigen Engage- ments, um ihnen die Teilnahme an den verschiedenen Angeboten zu ermöglichen. Mit Hilfe der Bildungs- und Teilhabe- gutscheine ermöglicht der TSV beispielsweise vielen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an den verschiedenen vereinseigenen Breiten- und Leistungssportangeboten. Darüber hinausgehend unterstützt man die Kinder und Jugendlichen aus sozial bedürftigen Familien bei der Bewältigung von Kosten, die bei der Teilnahme an Wettkämpfen, Turnieren oder Freizeitfahrten entstehen. Im Rahmen eines großen jährlichen Spielfestes eröffnet der Verein interessierten Kindern, egal ob diese Vereinsmitglieder sind oder nicht, außerdem eine Möglichkeit, die vielfältigen Vereinsangebote kostenlos kennenzulernen und auszuprobieren. In Ergänzung zu seinen Spartenangeboten bietet der TSVK Kindern alternativ auch einen wöchentlichen freizeitorientierten Spielnachmittag an, um diese für den gemeinschaftlichen Sport zu begeistern.

Preetzer TSV, LK Weiche und TSV Rastorfer Passau

Im Rahmen des E.ON Hanse Cup 2014 konnten sich drei schleswig-holsteinische Sportvereine über je ein Starter-Paket „Kein Kind ohne Sport!“ freuen. Auf der NDR-Bühne unter der Rendsburger Eisenbahn-Hochbrücke wurden der Preetzer TSV, der LK Weiche und der TSV Rastorfer Passau in einem schönen ausgezeichnet.

Denn diese drei Vereine gehören zu denen, die sich auf beispielhafte Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren. Mit Hilfe eines vielfältigen Engagements sorgen sie dafür, dass möglichst alle Zugangshürden für Kinder und Jugendliche abgebaut werden, um diesen so die Teilnahme an verschiedenen Angeboten des organisierten Sports zu ermöglichen.

Preetzer TSV: Unter dem Motto „mittendrin“ setzt es sich der Preetzer TSV zum Ziel, im Rahmen eines Turnprojektes Kinder mit und ohne Handicaps ein gemeinsames Sporterlebnis zu ermöglichen. Dabei soll neben dem Spaß am Sport insbesondere auch das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den einzelnen Kindern gefördert werden.

Leichtathletik Klub Weiche: Der LK Weiche hat es sich zum Ziel gesetzt, alle auftretenden Zugangshürden sozial benachteiligter Kinder zu überwinden. Durch ein breit vernetztes Konzept, bestehend aus Bewegung, Gemeinschaft und Pädagogik ermöglicht der LK Weiche jedem interessierten Kind die Teilnahme am organisierten Sport. Jede Zugangshürde wird dabei aus dem Weg geräumt und jedes Kind erhält so seinen Platz in der Leichtathletik-„Familie“ des Vereins.

TSV Rastorfer Passau: Der TSV Rastorfer Passau bietet eine integrative Jugend-Fußballmannschaft an, in deren Rahmen Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicaps zu einer wöchentlichen Trainingseinheit zusammenkommen. Neben der gemeinsamen Leidenschaft am Fußball und der Stärkung der Gemeinschaft, steht dabei der Spaß am gemeinsamen Teamsport im Vordergrund.

Karate-Dojo Lübeck e.V.

Der Karate-Dojo Lübeck e.V. gehört zu jenen Vereinen, die sich auf beispielhafte Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren. Beispielsweise organisiert der Verein eine individuelle materielle Förderung für Kinder aus sozial schwachen Familien, um ihnen die Teilnahme an den Sportangeboten zu ermöglichen.

Ebenso werden auch Kinder mit Migrationshintergrund sowie junge Menschen mit Handicap durch den Verein unterstützt. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Karateverband erhalten Kinder aus Asylbewerberfamilien beispielsweise kostenfreie Jahressichtmarken, die zur Teilnahme an Wettkämpfen und Turnieren notwendig sind. Außerdem werden die Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch Vereins- und Jugendprojekte aktiv in das Vereinsleben eingebunden, während Kinder und Jugendliche mit Handicap am regulären Trainingsbetrieb teilnehmen. Eine Zusammenarbeit mit der Bugenhagen-Grundschule soll die Sportart Karate bekannt machen und Kinder für diese Sportart begeistern

Tanzclub Hanseatic Lübeck

Der TC Hanseatic Lübeck ist ein solcher Verein, der sich auf beispielhafte Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagiert.

So macht der Verein Kinder und Jugendliche bzw. deren Eltern aktiv auf die Unterstützungsmöglichkeiten aus dem Bildungs- und Teilhabepaket aufmerksam und gestaltet die eigenen Mitgliedsbeiträge möglichst kostengünstig, um die Familien nicht vor weitere finanzielle Hürden zu stellen.

Darüber hinausgehend übernimmt der Verein die anfallenden Kosten für Sondertrainingseinheiten, die zur Vorbereitung auf Veranstaltungen notwendig sind, ebenso wie die anfallenden Gebühren für die jährliche Abnahme des Tanzsportabzeichens. Außerdem organisiert der TC Hanseatic jährliche Feiern, an denen die Kinder grundsätzlich kostenlos teilnehmen können und bietet in den Sommerferien kostenfreie Angebote, auch für Nicht-Vereinsmitglieder, an. Allen Vereinsmitgliedern stehen zudem die Vereinsräumlichkeiten zu kostengünstigen Preisen zur Verfügung.

Turn- und Sportschützenverein Busdorf

Der Turn- und Sportschützenverein Busdorf engagiert sich vorbildlich zugunsten sozial benachteiligter Kinder im Sport.

So bietet man den Kindern, organisiert vom vereinseigenen Jugendrat, vielseitige und über den Sport hinausgehende Aktionen an, ohne sie dabei vor große finanzielle Hürden zu stellen. In Kooperation mit der Gemeinde, einer Grundschule und einem Kindergarten bietet der Verein außerdem einen offenen Jugendraumnachmittag an, in dessen Rahmen Kinder kostenlos den dort angebotenen Sport- und Freizeitaktivitäten nachgehen können.

Zusätzlich unterstützt der TuS die jungen Menschen bei der Anschaffung von Sportbekleidung und stellt ihnen sportartspezifisch benötigte Sportmaterialien und -geräte zur Verfügung. Um auch Kindern und Eltern das gemeinsame Sporttreiben zu ermöglichen, entwickelte der Verein zudem ein besonderes Beitragsmodell für Familien.

Tanzsportclub Ostseebad Schönberg

Der Tanzsportclub Ostseebad Schönberg ist ein Verein, der sich auf beispielhafte Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder im Sport einsetzt.

Bedürftige Kinder und Jugendliche erhalten beim TSC beispielsweise, in enger Zusammenarbeit mit dem Tanzsport-Förderverein Schönberg, finanzielle Unterstützung und bekommen so die Chance geboten, sportlich aktiv am Vereinsleben teilzunehmen. Mit Hilfe dieser finanziellen Unterstützung wird den Kindern außerdem die Möglichkeit eröffnet, an mehreren Tanzangeboten teilzunehmen. Beispielsweise können sie so die Kindertanz-Gruppe und den Ballettunterricht gleichzeitig besuchen.

Dem vereinseigenen Motto „Bei uns kann jeder tanzen“ folgend, werden die Kinder und Jugendlichen auch bei der Bezahlung der anfallenden Prüfungsgebühren vom TSC unterstützt.

Lägerdorfer Tennis-Club

Der Lägerdorfer Tennis-Club gehört zu jenen Vereinen, die sich auf beispielhafte Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder engagieren.

So werden die Kinder und Jugendlichen bzw. deren Familien beispielsweise aktiv auf die Unterstützungsmöglichkeiten aus dem Bildungs- und Teilhabepaket hingewiesen. Ergänzend dazu entwickelte der LTC flexible Beitragsmodelle, die besonders Familien die Teilnahme an den Vereinsangeboten finanziell erleichtern sollen. 

Außerdem kooperiert der Verein mit einer Schule und zwei Kindergärten, um neue Kinder für den Sport zu begeistern und bietet kostenfreie Trainingsstunden an, bei denen den Kindern das dafür benötigte Material zur Verfügung gestellt wird.

Darüber hinausgehend hat der Verein nicht nur den Tennissport im Blick. Denn der LTC verfügt beispielsweise über Kinder-Tanzgruppen und möchte Kinder und Jugendliche mit Hilfe eines Beachcenters und eines Basketballplatzes für sportliche Aktivitäten begeistern.

TuS Holstein Quickborn

Der TuS Holstein Quickborn ist ein solcher Verein, der sich auf beispielhafte Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder einsetzt.

So ermöglicht der Verein den Kindern und Jugendlichen beispielsweise das Kennenlernen von Sportangeboten und unterstützt die Familien bei der Beantragung und Bearbeitung von Bildungs- und Teilhabegutscheinen.

Des Weiteren wird ein vielseitiges Sportangebot für jedes Kind auf die Beine gestellt und der Verein möchte für jedes Kind ab dem Laufalter eine Sportmöglichkeit bieten.

Geleitet von dem Motto: „Ob Alleine oder Gemeinsam – Spaß ist auf jeden Fall garantiert“, soll allen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Sportangeboten beim TuS Holstein Quickborn ermöglicht werden.

NDTSV Holsatia von 1887

Die NDTSV Holsatia von 1887 gehört ebenso zu den Sportvereinen, die mit einem vorbildlichen Engagement versuchen, die Situation sozial benachteiligter Kinder im Sport zu verbessern.

Im Rahmen des vereinseigenen Handball-Turniers erhielt der Sportverein aus dem Kieler Stadtteil Neumühlen-Dietrichsdorf dieses Paket, als Auszeichnung für das große soziale Engagement, von Marion Blasig, Sportjugend Schleswig-Holstein, und Stefan Dost, E.ON Hanse AG, überreicht.

Beispielsweise unterstützt Holsatia Kiel im Rahmen des Engagements Kinder und Jugendliche aus finanzschwachen Familien bei der Anschaffung von Sportbekleidung und -ausrüstung.  Des Weiteren wird den Familien unter Anderem bei der Bezahlung von Startgeldern sowie Pass- und Prüfungsgebühren finanziell geholfen. Zusätzlich werden auch Vereins- und Spartenunternehmungen möglichst kostengünstig bzw. kostenfrei angeboten.

TSV Rot-Weiß Niebüll und RRC Flying Saucers

Auch im Rahmen des E.ON Hanse Cup 2012 konnten sich wieder zwei Sportvereine über ein Starter-Paket „Kein Kind ohne Sport!“ freuen. Auf der NDR-Bühne unter der Rendsburger Eisenbahn-Hochbrücke erhielten der TSV Rot-Weiß Niebüll und der Rock´n´Roll Club Flying Saucers in einem schönen Rahmen je ein Starter-Paket überreicht.

TSV Rot-Weiß Niebüll: Der TSV Rot-Weiß Niebüll gehört dabei auch zu den Vereinen, die sich mit einem großen Engagement zugunsten sozial benachteiligter Kinder einsetzen.

In vielen Fällen ist es so, dass ein Teilhabegutschein, dessen Wert bei 10,- Euro im Monat liegt, nicht ausreicht, um Kindern und Jugendlichen eine kostenfreie Teilnahme an den Sportangeboten der Vereine zu ermöglichen.

In Niebüll entwickelte man daher die Idee, den Wert der Mitmachgutscheine des Kreises Nordfriesland von 10,- auf 20,- Euro zu verdoppeln. Durch dieses Aufwertungs-System ist es nun für die Kinder und Jugendlichen möglich, ihre Wunschsportarten kostenfrei zu betreiben. Außerdem können sie in mehreren Sparten des Vereins oder an speziellen Sportangeboten, wie zum Beispiel Schwimmkursen, teilnehmen.

Nun möchte der TSV sein Engagement mit Hilfe des Starter-Paketes ausbauen, um offene Angebote, wie Freizeitfahrten und Ferienangebote einrichten zu können.

RRC Flying Saucers: Der Rock´n´Roll-Club Flying Saucers gehört auch zu jenen Vereinen, die sich auf beispielhafte Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder einsetzen.

Dort hat man einen Sozialbeitrag eingerichtet, der es Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien ermöglicht, an den Vereinsangeboten teilzunehmen. Es entstehen keine Kosten, die über den Wert des Teilhabegutscheins hinausgehen.

Des Weiteren gewährt der Verein bedürftigen Kindern und Jugendlichen Zuschüsse für Trikots, die sie für ihre Auftritte und Turniere dringend benötigen. Weil die Fahrten zu den bundesweiten Turnieren für die Kinder und Jugendlichen bzw. deren Familien ebenfalls sehr kostenintensiv sind, erhalten Familien mit mehreren Kindern beim Flensburger Rock´n´Roll-Club Zuschüsse für die verschiedenen Turnierfahrten. Eine finanzielle Unterstützung wird außerdem ebenso bei der Anschaffung der Vereinstrainingsanzüge gewährt.

Tennisclub Mürwik

Der Tennisclub Mürwik ist ebenso ein Verein, der sich auf beispielhafte Art und Weise zugunsten sozial benachteiligter Kinder einsetzt.

Schon seit einigen Jahren engagiert sich der Verein in diesem Bereich, beispielsweise wird seit etwa sechs Jahren, in Kooperation mit dem Flensburger Kindergarten Süderlücke, ein kostenloses wöchentliches Programm angeboten.                                                                                            

Erweiternd zu diesem bestehenden Angebot richtete man zum Beispiel einen Hilfsfonds für jugendliche Tennistalente aus sozial schwachen Familien ein, in dessen Rahmen Trainingsprogramme von Kindern und Jugendlichen gefördert und eine finanzielle Unterstützung für Turnier- und Fahrtkosten sowie Ausrüstung angeboten werden.    

Kostenlose Schultennis-Aktionstage für ca. 250 Grundschüler, mit einem anschließenden, kostenlosen, Trainingsprogramm für 40 Schüler der 1. und  2. Klassen von 5 Grundschulen gehören ebenso zum erweiterten Projektfeld des TC wie ein kostenloses Tennis-Schnuppertraining, im Rahmen der Aktion „Lauf ins Leben“, oder Tennis für jugendliche Anfänger bei der Aktion „Sport vor Ort“.

Bosauer Sportverein

Dem Problem, dass es nicht allen Kindern und Jugendlichen möglich ist, einer sportlichen Aktivität im Sportverein nachzugehen, stellte sich der Bosauer SV.

Als Anerkennung für ein großartiges Engagement und zur Unterstützung der weiteren Projektschritte im Rahmen der Vereinsinitiative überreichten die E.ON Hanse AG und die Sportjugend Schleswig-Holstein ein Starter-Paket „Kein Kind ohne Sport!“ an die Vereinsverantwortlichen.

Der Verein startete sein Engagement gegen Kinderarmut im Sport bereits vor einiger Zeit mit der Einrichtung eines Sozialfonds und, damit verbunden, der Übernahme von Jahresbeitrags-Patenschaften.

Nun war es das Anliegen des Vereins, diese Initiative weiter auszubauen, um weiteren Kindern helfen und diese eventuell auch bei der Anschaffung von Sportbekleidung finanziell unterstützen zu können.

TSV Husum und SC Phönix Heide

Auf dem E.ON Hanse Cup 2011 feierten die Starter-Pakete „Kein Kind ohne Sport!“ ihre Premiere. In einem tollen Rahmen, auf der NDR-Bühne im Rendsburger Kreishafen, erhielten der TSV Husum und der Schwimmclub Phönix Heide je ein Starter-Paket. Natürlich war die Freude bei den Vereinsverantwortlichen sehr groß, denn schließlich konnten sie sich als erste Sportvereine über die als Unterstützung für die Vereinsinitiativen dienenden Starter-Pakete freuen.

TSV Husum: Der TSV Husum wurde für die Erweiterung seiner Initiative „Kids in die Klubs“ ausgezeichnet, da diese einen bisher ungewöhnlichen Aspekt der Unterstützung aufgreift. Um Kindern aus der Region Nordfriesland eine sportliche Perspektive im Volleyball zu bieten, vereint der TSV Husum viele Spielerinnen unterschiedlicher Vereine in einer U13-Mannschaft. Diese sportliche Herausforderung bringt aber durch Fahrtkosten und doppelte Mitgliedsbeiträge zusätzliche finanzielle Aufwendungen für die Kinder bzw. deren Eltern mit sich. Hier soll mit dem Starter-Paket ein erster Schritt getan werden, um Mitgliedschaftsmodelle zu entwickeln, die die Kinder und deren Eltern entlasten.

Schwimmclub Phönix Heide: Der zweite in diesem Rahmen ausgezeichnete Verein, der Schwimmclub Phönix 88 Heide, griff die Idee, benachteiligte Kinder zu unterstützen, erstmalig auf. Nachdem immer deutlicher wurde, wie viele Kinder aus der Förderung durch das Bildungs- und Teilhabepaket herausfallen, entwickelte der Verein die Idee, insgesamt 25 auf ein Jahr befristete und kostenlose Mitgliedschaften unter diesen Kindern und Jugendlichen zu vergeben, um ihnen so den Einstieg in den Sportverein zu ermöglichen. Ein Engagement, das einen bedeutenden finanziellen Aufwand mit sich bringt und nun durch ein Starter-Paket unterstützt wird.

Kontakt

Malena Kittmann
Referentin
Tel.: 0431 6486-138

Kontakt

Finn-Lasse Beil
Projektmitarbeiter
Tel.: 0431 6486-298

Partner


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