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Präventionsprojekt "Aktiver Kinderschutz im Sport"

Die Sportjugend Schleswig-Holstein im Landessportverband und der Landesverband des Deutschen Kinderschutzbundes Schleswig-Holstein haben das Projekt „Aktiver Kinderschutz im Sport“ initiiert. Es wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit gefördert.

„Aktiver Kinderschutz im Sport“ ist ein Qualifizierungsprogramm für Sportvereine mit drei auf einander aufbauenden Bausteinen (Leitung/Vorstand, ÜbungsleiterInnen und Kinder/Jugendliche). 

Ziel des Projektes ist es, den Schutz von Kindern im Verein zu stärken und die Handlungssicherheit aller Beteiligten im Umgang mit dem Thema sexueller Missbrauch zu verbessern. Zu diesem Zweck wird im Rahmen des Projektes ein auf den Verein zugeschnittener Handlungsleitfaden erarbeitet, der es Vereinen ermöglichen soll eine klare Haltung nach Innen und Außen zu vermitteln und transparente Kommunikationswege zu schaffen.

Die Themen „Kinderschutz“ und „Kindeswohlgefährdung“ werden aktuell in der Öffentlichkeit mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Alle gesellschaftlichen Gruppen sind aufgefordert noch aktiver zu werden, um sexuelle Gewalt zu verhindern. Der Schutz von Kindern – von Mädchen und Jungen – ist das zentrale Thema. Der Landessportverband Schleswig-Holstein hat sich daher zusammen mit der Sportjugend im Mai 2010 in einer „Gemeinsamen Erklärung zu Prävention und Schutz vor sexualisierter Gewalt und Missbrauch an Kindern und Jugendlichen im Sport“ dieser Aufgabe verpflichtet und verschiedene Maßnahmen veranlasst.

Im neuen Modellprojekt sind nun Sportvereine eingeladen, ihren Vorstand, ihre MitarbeiterInnen sowie ihre Kinder und Jugendlichen mit Qualifizierungsmaßnahmen fit zu machen, um sexuellem Missbrauch in ihrem Verein wirksam zu begegnen.

Der Vorstand, die Vereinskinder und –jugendlichen sowie die Übungs-, Jugendleiter- und TrainerInnen werden in getrennten Veranstaltungen qualifiziert, um dann ihre Vorstellungen wieder zusammenzutragen. Wenn der Prozess gelingt, sind die Vereinskinder und -jugendlichen stark genug, um Anmache und Verführungsversuchen zu widerstehen. Die Vereinsmitarbeiter wissen dann, worauf sie ihre Aufmerksamkeit richten müssen und der Vereinsvorstand hat klare Regeln für Personaleinstellungen sowie Verdachtsfälle im Bereich sexueller Gewalt. In solch einem Verein werden Eltern ihre Kinder mit größerem Vertrauen anmelden.

Dokumentation

Die Dokumentation des Modellprojektes als Online-Broschüre und zum Download.

Gefördert durch

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein


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